HUDE Kulturhof-Leiterin Birgit Lohmann-Liebezeit hat der Arbeit in der Begegnungsstätte in den vergangenen Monaten eine neue Struktur gegeben. Ein „Relikt“ aus vergangenen Zeiten ist indes die Position des „ehrenamtlichen Gemeindejugendpflegers“, der nach einer vom Rat am 27. Februar 1990 beschlossenen Richtlinie für jeweils drei Jahre ernannt wird. Damit soll nun zum Jahresende Schluss sein: Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, die Richtlinie außer Kraft zu setzen. Der Sozialausschuss befasst sich mit dem Vorschlag in seiner Sitzung am Montag, 1. November (ab 17  Uhr im Rathaus).

Amtsinhaber Jörg Kreusel, der seit April 2003 als „ehrenamtlicher Jugendpfleger“ bestellt ist, hat bisher nur durch die Ausschusseinladung – der 40-Jährige fungiert auch als Ratsherr – von den Änderungen erfahren: „Ich kenne noch keine Beweggründe.“ Kreusel hatte sich im Oktober formal um die Verlängerung seiner am 31. Dezember auslaufenden Ernennung beworben.

Erläuterungen gibt die Sitzungsvorlage: Hude sei die einzige Gemeinde im Landkreis, die ein solches Ehrenamt eingerichtet hat. Der Begriff „Jugendpfleger“ stamme aus den 60er Jahren und werde von den hauptamtlichen Kräften inzwischen durch die Bezeichnung „Jugendarbeiter“ ersetzt. Die Verwaltung betont, dass sie auf die Dienste Kreusels nicht verzichten möchte. Insbesondere wird sein Engagement bei der Pflege der internationalen Partnerschaftsarbeit und in der Betreuung von Jugendgruppen gewürdigt. In diesen Bereichen will man auch künftig auf Kreusels Erfahrungen zurückgreifen. Zudem könne eine Begleitung von weiteren Projekten vereinbart werden. Empfohlen wird daher, Jörg Kreusel weiterhin als „ehrenamtlich pädagogischen Assistenten für Tätigkeiten in der Jugendarbeit“ einzusetzen.

„Unter welcher Bezeichnung meine Arbeit läuft, spielt für mich keine Rolle“, sagte Kreusel der NWZ . Entscheidend sei, dass die Unterstützung im offenen Bereich fortgesetzt werde. „Das möchte ich auf jeden Fall gerne weitermachen. Die Zusammenarbeit macht mir viel Freude“, betonte Kreusel. Aus der Peter-Ustinov-Schule habe es stets positives Feedback gegeben.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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