Hude Das Thema Verkehr ist in Hude derzeit wieder sehr aktuell. Im Zuge der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) soll es vonseiten der Gemeinde am 17. Februar noch einen extra Workshop zum Thema „Verkehr“ geben, wie die NWZ bereits berichtete. Wie sehr die Bürger das Thema beschäftigt, erfuhren auch die Huder Christdemokraten bei einem Dämmerschoppen im Gasthaus Menkens in Maibusch.

Zunehmende Belastung

Es sei eine lange Diskussion über die Verkehrssituation in der Parkstraße geführt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU. Die zunehmende Verkehrsbelastung mit Lkw und landwirtschaftlichen Fahrzeugen sei sehr kritisch betrachtet worden. Von den Einwohnern seien Lösungen eingefordert worden.

Die beste Lösung wäre der große Tunnel Vielstedter Straße gewesen, hieß es. Doch obwohl dieser nicht gebaut werden soll, nachdem sich in einer Bürgerbefragung 2011 die Mehrheit dagegen aussprach, habe man es versäumt, sich rechtzeitig um Alternativen zu kümmern. Jetzt sei der Verkehrsinfarkt da, geben die Christdemokraten Diskussionsbeiträge des Abends wieder.

So sei vorgeschlagen worden, noch einmal über die Tieferlegung der Kirchstraße nachzudenken, um die für alle Fahrzeuge erforderliche Durchfahrtshöhe unter der Bahn zu erreichen. Auch sei der Vorschlag gemacht worden, im Bereich Leckerhörne eine entsprechende Umgehungsstraße für große Fahrzeuge über den dortigen ebenerdigen Bahnübergang zu schaffen.

Rund 25 Interessierte diskutierten mit den CDU-Politikern Dirk Vorlauf, Arne Wachtendorf, Sandra Meyer, Wilfried Siems und Rolf Junkermann. Diese standen Rede und Antwort zu vielen Fragen.

Einbahnstraße angeregt

Das städtebauliche Entwicklungskonzept, der Bahnhofsbereich mit Bahnhofsvorplatz und der Ausbau des Torfplatzes sowie die Verlängerung der Gustav-Thye-Straße waren Thema. Auch sei von Bürgern der Vorschlag unterbreitet worden, von der Deutschen Bahn im Bereich ungenutzter Gleise im Ortszentrum Flächen zu kaufen um dort eventuell Umgehungsstraßen zu bauen. So wäre dann vielleicht auch eine Einbahnstraßenregelung in der Parkstraße möglich, so dass dann genügend Platz bleibe für attraktive Fußgängerbereiche. Der Antrag der CDU, die gefährliche Situation in der Zufahrt Alter Torfplatz/Parkstraße zu entschärfen (NWZ berichtete), sei von den anwesenden Bürgern begrüßt worden. „Das hätte man nach Ankauf der Fläche auch gleich machen können“, so laut CDU ein Kommentar aus der Runde.

Auch der Zustand der Gemeindestraßen war ein großes Thema. Die Gäste hätten es begrüßt, dass durch den hartnäckigen Einsatz der CDU mit Haushaltsmitteln von 750 000 Euro auch in diesem Jahr endlich viele dringende Straßenbau- und Unterhaltungsmaßnahmen in Angriff genommen werden könnten. Sehr erfreut hätten sich die Bewohner aus Hudermoor über den geplanten Ausbau des Klosterweges gezeigt. Auch der schlechte Zustand einiger Radwege in der Gemeinde sei angemerkt worden.

Weitere Themen des Dämmerschoppens waren Breitbandversorgung, Grabenpflege, die Volkshochschule und der geplante Parkplatz im Klosterbereich. „Dieser Abend hat bewiesen, dass sich die Huder Einwohnerinnen und Einwohner sehr engagiert für ihre Gemeinde interessieren und einsetzen. Die CDU will diese Form der Beteiligung der Bevölkerung fortsetzen“, so Vorsitzender Dirk Vorlauf.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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