Harpstedt Nächster Schritt für die bereits beschlossene Umsiedlung von Inkoop und Aldi an die Wildeshauser Straße: Der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss der Samtgemeinde Harpstedt wird sich am Montagabend mit der Änderung des Flächennutzungsplans beschäftigen, die für eine Umsiedelung zwingend erforderlich ist. Die öffentliche Sitzung im Koems-Saal in Harpstedt beginnt um 19 Uhr.

Um im nächsten Schritt einen Bebauungsplan aufstellen zu können, ist die Flächennutzungsänderung für das Gebiet zwischen der Wildeshauser Straße und dem Carsten-Horst-Kamp zum „Sondergebiet“ mit dem Zweck „großflächiger nahversorgungsrelevanter Einzelhandel“ zu beschließen. Derzeit ist die vorgesehene Fläche an der Wildeshauser Straße noch als gemischte Baufläche und für die Landwirtschaft vorgesehen.

Grundlage für die Beratung ist eine Vorlage des Planungsbüros Plankontor Städtebau, in der unter anderem auch auf die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt eingegangen wird. So werden Kompensationsflächen nötig sein, wenn die etwa 1,4 Hektar große, bislang offene Fläche, bebaut wird. Die Errichtung einer Lärmschutzwand wird ebenfalls empfohlen.

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Um die Versorgungssituation im Ort nicht zu schwächen, steht bereits eine Nachnutzung des Standortes am Junkernkamp fest: Der Discounter Netto will diesen zentralen Standort künftig nutzen.  Am Donnerstag, 2. Juli, beschäftigt sich dann der Umwelt- und Planungsausschuss der Samtgemeinde mit dem Bebauungsplan für das „Sondergebiet“. Am neuen Standort an der Wildeshauser Straße wird für Inkoop eine Verkaufsfläche von bis zu 1800 Quadratmeter geplant, für Aldi mit bis zu 1050 Quadratmetern. Eine Fläche von maximal 400 Quadratmetern ist für sonstige Lebensmittel und Dienstleistungsangebote vorgesehen.

Die öffentliche Sitzung beginnt ebenfalls um 19 Uhr im Harpstedter Koems-Saal.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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