Die Senioren-Union der CDU-Kreisvereinigung Oldenburg-Land hat am Donnerstag, 28. März, ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Professor Dr. Hermann von Laer, Sozialwissenschaftler von der Uni Vechta, hielt im großen Saal des Hotels „Zum Deutschen Hause“ den Festvortrag mit dem Titel „Das Oldenburger Land vor hundert Jahren“.

Die erfahrenen Christdemokraten nutzten die Zusammenkunft zuvor ganz pragmatisch auch als Mitgliederversammlung. Die turnusgemäßen Wahlen ergaben folgende Zusammensetzung des Kreisvorstands: Vorsitzender Günter Reise, Stellvertreter Elisabeth Winkler und Rudolf Johanning, Schriftführer Peter Strunk, Schatzmeister Johann Buchholz und Kreisgeschäftsführerin Lore Reise.

Beisitzer sind Peter Biel, Alfred Büchau, Bernhard Collin, Werner Fleischer, Erich Lueken, Joachim Pannemann, Christa Plate und Heiner Vosteen.

Grüne Kandidatin

Beim Frühjahrsempfang der Grünen im Willerschen Haus in Kirchhatten lag der Schwerpunkt diesmal auf der Europawahl – nicht nur, weil die Zeit bis zum 26. Mai nicht weit ist. Mit Katrin Langensiepen stellte sich den etwa 50 Gästen – darunter eine große Delegation der Gewerkschaft Verdi – eine aussichtsreiche niedersächsische Kandidatin für das Europaparlament vor. Zu den Zuhörern gehörten u.a. Grünen-Landesvorsitzender Hans-Joachim Janßen, Kreisfraktionsvorsitzender Eduard Hüsers und die Kreisvorstandsmitglieder Kirsten Neuhaus und Elke Szepanski.

Langensiepen, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik bei Bündnis‘90/Die Grünen, steht auf Listenplatz neun der Partei. Unüberhörbar eines ihrer Talente: Sie kann Zuhörer begeistern. Ihre Themen, das sind die sozialen Fragen. „Eine Herzensangelegenheit“, wie die vom Fehlen der Speiche (TAR-Syndrom) betroffene Politikerin betont. Natürlich auch der Klimaschutz. Die junge Generation, die derzeit weltweit auf die Straße gehe, gehöre „maximal unterstützt“, sagt sie. Betont aber auch: „Es gibt für mich kein grünes Zentralthema.“

Der Klimawandel müsse sozialverträglich gestoppt werden, sagt Langensiepen, die nach eigenen Angaben auch Gewerkschafterin ist. Auf Länderebene hält sie ebenfalls viel vom Fairnessgedanken. Es gebe keine EU-Mitglieder zweiter Klasse. Im EU-Parlament, wenn sie den ziemlich sicheren Sprung dahin schafft, will sie sich für die Rechte der behinderten Menschen einsetzen. Ihre Hoffnung dabei, dass andere Betroffene sich ebenfalls trauen, politisch aktiv zu werden.

Welches ihr Lieblingswahlplakat ist, verriet die Hannoveranerin den Zuhörern auch noch. Das mit dem Spruch: „Europa. Die beste Idee, die Europa je hatte.“

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