Ehrenamt
Freiwilligenagentur für Großenkneten?

Bild:
Bild:
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Großenkneten /Wildeshausen „Misch mit macht vor, wie sich ehrenamtliches Engagement bündeln und fördern lässt. Wir sollten dem Beispiel unserer Nachbarn folgen“, so der Fraktionsvorsitzende der Großenkneter CDU, Ralf Martens. Er äußerte sich zum Antrag auf Beteiligung der Gemeinde am Kooperationsprojekt der Wildeshauser Freiwilligenagentur Misch Mit nach dem Vorbild der Nachbargemeinden Hatten und Dötlingen.

„Für unsere Gemeinde wäre das für Bürger und Organisationen ein großer Gewinn“, meint auch Ratsfrau und Kreistagsabgeordnete Astrid Grotelüschen.

Nach einer Vorstellung der Arbeit und des Kooperationsprojekts von der Agentur, Misch mit, die Ehrenamtliche vermittelt, im Struktur- und Wirtschaftsausschuss des Kreises, waren sich die CDU-Mitglieder der Gemeindefraktion schnell einig: Dieses Konzept passt auch für Großenkneten. Aus der eigenen Erfahrung konnten die Mitglieder dem Vorsitzenden der Freiwilligenagentur, Dieter Brüggmann, nur zustimmen: „Manche brauchen einen Tipp, wie und wo sie ihre Hilfsbereitschaft am besten in Engagement umsetzen. Wir wollen vorhandenes Potenzial in der Gemeinde besser nutzen“, bekräftigte Ralf Martens.

„Als Bundestagsabgeordnete begleite ich zum Beispiel Hospizvereine, Lesepaten, Integrationshelfer, Feuerwehr oder Rettungsdienste und weiß, dass das Ehrenamt selbst mehr Unterstützung beziehungsweise Entlastung braucht. Mit einer Freiwilligenagentur führt man die richtigen Puzzleteile zusammen“, findet Grotelüschen.

Neben der Vernetzung von Ehrenamt solle auch die Bürokratie abgebaut und Helfern ihr Engagement erleichtert werden. „Auf die Gemeinde bezogen, sind wir unendlich dankbar für die bisher geleistete Arbeit und können durch Neuerungen bestimmt noch mehr Engagement anregen“, sind sich Martens und Grotelüschen einig. Die CDU hat daher den Antrag an den Bürgermeister formuliert, im nächsten Fachausschuss neben einer Information auch den Beitritt zum Landkreisprojekt zu beschließen.

Das könnte Sie auch interessieren