Großenkneten Bürgermeister Thorsten Schmidtke und Gleichstellungsbeauftragte Antje Oltmanns haben am Montagabend im Rat den Bericht „über Maßnahmen zur Umsetzung der Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gemeinde Großenkneten“ für 2017 bis 2019 vorgelegt. Auf 83 Seiten gibt es einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage, werden Defizite aufgezeigt und Vorschläge für Veränderungen gemacht.

Im Rat liegt der Anteil der Frauen derzeit bei 32,25 Prozent und somit höher als 2011-16 (24,24 Prozent). „Der Anteil ist nach wie vor keinesfalls ausgeglichen“, heißt es dazu. Dabei sei es auf kommunalpolitischer Ebene „aus gleichstellungsrelevanten Gesichtspunkten wichtig, dass Entscheidungen auch aus weiblicher Sicht getroffen werden“. Von 2006 bis 2011 war überhaupt erstmals ein Viertel der Ratsmitglieder weiblich. Erst seit 1972 sind Frauen kontinuierlich im Großenkneter Rat vertreten, der davor 24 Jahre lang eine reine Männerbastion gewesen war.

Mit dem knappen Drittel an Frauen im Rat liegt Kneten laut aktueller Studie etwas über dem Durchschnitt in Europa. Danach betrug 2019 der Anteil der lokal gewählten Frauen 29 Prozent (in 2008 23,4 Prozent). Nur rund 15 Prozent der Städte und Gemeinden werden von Bürgermeisterinnen geführt. Wer sich für die Ratsarbeit und eine Kandidatur interessiert, kann sich an die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) Großenkneten wenden, wie Andrea Naber erklärte. Bei entsprechendem Bedarf werde ein weiteres dreiteiliges Seminar „Fit als Kandidat/Kandidatin für den Rat“ aufgelegt, teilte Naber mit. Interessierte melden sich unter Telefon 0 44 87/75 07 99 0 bei der LEB.

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Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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