Großenkneten Bereits seit neun Jahren zaubern sie Kindern in der Gemeinde Großenkneten zur Weihnachtszeit ein breites Lächeln ins Gesicht: Am Donnerstag waren wieder Engel und Elfen unterwegs, um Geschenke an Kinder sozial benachteiligter Familien zu überreichen.

Auch in diesem Jahr stieß die Weihnachtsbaum-Wunschaktion bei Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Interessensgemeinschaften und Gewerbetreibenden auf großes Interesse. Darüber freute sich die Hauptamtsleiterin Antje Oltmanns. Das Projekt richtet sich an Familien in der Gemeinde, denen es nicht oder nur schwer möglich ist, ihre Kinder zu Weihnachten zu beschenken, so Oltmanns. Die Kinder konnten im Rathaus ihre Wünsche abgeben. Spenderinnen und Spender nahmen die „Wunschsterne“ vom großen Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses. Bis zum 13. Dezember hatten sie Zeit, um die mitgenommenen Wünsche zu erfüllen.

Die Mitarbeiterinnen Seike Grotelüschen und Laura Witte waren am Donnerstag als Engel in Großenkneten unterwegs. Gemeinsam mit drei Elfen zogen sie von Haustür zu Haustür, um die Geschenke persönlich zu übergeben: Praktikant Norwin Rohde und die Auszubildenden Stefan Janz und Hendrik Pörtner waren für die Kinder ebenfalls in Kostüme geschlüpft.

Dieses Mal sollten auch Seniorinnen und Senioren eine Unterstützung durch das Projekt erfahren. Einige Spenderinnen und Spender seien im letzten Jahr an die Gemeinde herangetreten, da sie auch Betroffenen von Altersarmut etwas Gutes tun wollten, so Oltmanns. Für Menschen ab 65 Jahren hingen in diesem Jahr ebenfalls 40 Sterne am großen Weihnachtsbaum im Großenkneter Rathaus bereit. Fast alle davon wurden von Spenderinnen und Spendern mit nach Hause genommen.

Bereits am Vormittag waren die Mitarbeiterinnen Nadine Ernst und Ines Botthof unterwegs, um die ausgewählten Seniorinnen und Senioren mit den Präsenten zu überraschen. Bevor es an der Tür klingelte, wussten die noch nichts von ihrem Glück. „Da sind fast ein paar Tränen gekullert“, erzählte Ernst. Auch mit den Beschenkten im Seniorenalter stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde das ganze Jahr über in persönlichem Kontakt. So wussten sie genau, bei wem die Hilfe am besten aufgehoben war.

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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