Großenkneten Einen Scheck hatte der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, diesmal nicht mitgebracht. Dafür hatte der Ehrengast aus der Landeshauptstadt etwas anderes parat: ganz dickes Lob für die Gemeinde Großenkneten. Dabei erwähnte er die ehrenamtlichen Ratsmitglieder und hauptamtlichen Verwaltungsmitarbeiter gleichermaßen. „Eine tolle Gemeinde“, sagte er in seiner Rede beim Neujahrsempfang der Gemeinde Großenkneten am Dienstagabend im Gasthaus Kempermann. „Das sieht man hier schon an der großen Resonanz.“ Die war mit fast 200 Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens diesmal besonders groß.

Folglich strahlte Bürgermeister Thorsten Schmidtke denn auch: „Wir sind eine richtig gute Truppe.“ Er betonte, dass der Minister („ganz hoher Besuch aus Hannover“) oft schon in der Gemeinde gewesen sei und „so manchen Förderbescheid übergeben“ habe. Lies sei ein Freund der Gemeinde, ebenso wie Landrat Carsten Harings.

Olaf Lies hob hervor, dass es Großenkneten gelungen sei, die Städtebauförderung (Gesamtvolumen 12,8 Millionen Euro) nach Ahlhorn zu holen. „Das habt ihr richtig gut gemacht“, sagte er zu den vorgelegten Projekten. „Beim nächsten Mal komme ich auch wieder mit einem Scheck“, kündigte er an. Die Gemeinde habe Grund zur Zuversicht. Auch Landrat Harings schlug in diese Kerbe. So sei der Haushalt Großenknetens „immer ein großes Vergnügen im Kreishaus. Er ist das Spiegelbild einer erfolgreichen Gemeinde, die tolle Arbeit macht.“

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In seiner durchaus längeren Liste von Begrüßungen hatte Bürgermeister Schmidtke eine Neuigkeit parat. Er begrüßte mit der Firma Gazeley einen „globalen Player“ in Sachen Logistik, der sich in Ahlhorn niederlässt. Gazeley ist ein Entwickler und Investor von Logistikimmobilien und Distributionsparks. Mit Rieke Ringena war die „Development Directorin“ beim Neujahrsempfang zu Gast. „Sie haben ganz, ganz Großes vor. In Ahlhorn wird bald das logistische Herz Niedersachsens schlagen“, nahm Lies den Ball auf, „ich bin gespannt, was da kommt“.

Grußworte der Bürgermeister aus den Partnergemeinden in Polen und Belgien, klassische Musik und Shantys gehörten bis 20 Uhr zum offiziellen Programm. Dann stürmten alle ans Büfett.

Der Empfang hatte gegen 17.45 Uhr mit fast 45 Minuten Verspätung wegen der Demonstration der Landwirte und des Gesprächs mit dem Minister vor dem Gasthaus Kempermann begonnen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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