Großenkneten Die politischen Gremien der Gemeinde Großenkneten nehmen am kommenden Donnerstag, 31. Januar, wieder den Reigen der öffentlichen Sitzungen und Beratungen auf. Den Startschuss 2019 gibt der Infrastrukturausschuss ab 17 Uhr im Großenkneter Rathaus. Dabei sind gleich mehrere Themen von erheblichem Interesse, so die Sanierung von maroden Straßen, der Lärmaktionsplan und die Umgestaltung von Straßenbereichen.

Der Ausschuss beschäftigt sich mit dem „Erhaltungsmanagement“ für Gemeindestraßen. Dabei geht es um den Grundsatzbeschluss im Jahr 2017, auf die finanzielle Beteiligung der Anlieger bei der Sanierung von Straßen gänzlich zu verzichten und stattdessen jährlich generell rund 300 000 Euro in die Sanierung von Straßen zu stecken.

Für den Verzicht auf die Anliegerbeiträge setzte die Ratsmehrheit seinerzeit eine Erhöhung der Grundsteuern durch, um die Mehrausgaben für die Allgemeinheit zu kompensieren. Das Ingenieurbüro Hirsch hat zwischenzeitlich eine Prioritätenliste aufgestellt, nach der marode Straßen saniert werden sollen. Für 2019 werden vorgeschlagen: die Cloppenburger Straße (G 213) in Ahlhorn im Bereich der Einmündung Zeppelinstraße (200 Meter), der Bahnhofsweg in Großenkneten (250 Meter) und schließlich der Fußweg an der Eichendorffstraße/Lessingstraße in Ahlhorn (50 Meter).

Eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm hat die Gemeinde Großenkneten zur Aufstellung eines Lärmaktionsplans veranlasst. Hermann Remmers vom Institut für technische und angewandte Physik GmbH (itap) aus Oldenburg wird die Aussagen der Untersuchungen vorstellen. Das Ergebnis ist, dass derzeit keine weitergehenden Maßnahmen zur Lärmminderung notwendig seien, heißt es.

Zum Baugebiet „Döhlen - Achternstraße“ (Bebauungsplan Nr. 89) hat sich die Kommunale Alternative (KA) Gedanken gemacht. Ihr geht es um den Ausbau der Straße Fillerkuhle und temporeduzierende Umgestaltung im Kreuzungsbereich der Landesstraße 871 Hasselbusch und Fillerkuhle.

Zur Verkehrssituation an der Kreuzung Raiffeisenstraße/Hauptstraße/Am Kirchholz in Großenkneten liegt ein Antrag der FDP-Fraktion vor, die die Stelle für gefährlich hält. Sie plädiert für Veränderungen an dieser Stelle.

Schließlich ist die Erweiterung der Straßenbeleuchtung ein Thema am Donnerstagabend.  Der gemeinsame Antrag der Fraktionen CDU und SPD zielt auf zusätzliche Laternen an der Moorbeker Straße in Großenkneten und der Wildeshauser Straße in Ahlhorn (Ortsausgang nach Wildeshausen) ab.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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