Groß Ippener 25 Jahre Seniorenbeirat Harpstedt - „Da sind Sie ja aber nicht stolz drauf, oder?“, stichelte Überraschungsgast Elise Plietsch bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen. Die Dötlinger Gästeführerin wollte es sich nicht nehmen lassen, zu diesem Anlass persönlich zu gratulieren. Zurecht stolz waren aber die Vorstandsmitglieder des Harpstedter Seniorenbeirates und ihre Gäste, die sich zur Geburtstagsfeier im Hotel Wülfers in Groß Ippener versammelt hatten. Zu Beginn begrüßte Vorsitzender Heinfried Sander die versammelten Gäste, insbesondere die früheren Vorstandsmitglieder Käthe Horstmann und Arnold Meyerholz, sowie die Mitglieder des Samtgemeinderates, die der Einladung gefolgt waren.

Im Namen der Seniorenvertretung für den Landkreis Oldenburg beglückwünschte Vorsitzender Jürgen Lüdtke den Harpstedter Seniorenbeirat zum 25. Geburtstag. „Haupt- und ehrenamtlich tätige Menschen sorgen dafür, dass auch hilfsbedürftigen Personen zu ein wenig Glück verholfen wird“, meinte er. Er lobte daher die seiner Ansicht nach herausragenden Leistungen der Harpstedter Seniorenvertretung und die Leidenschaft und Begeisterung, mit denen das Team seine Ziele in den vergangenen 25 Jahren verfolgt habe. Ebenfalls hob er den Respekt gegenüber älteren Menschen, auch mit geistigen und körperlichen Einschränkungen, hervor, dem sich der Seniorenbeirat verschrieben habe.

Auch Bürgermeister Herwig Wöbse fand in seiner Ansprache lobende Worte für die ehrenamtliche Arbeit des Beirats. Über 50 Vereine in der Samtgemeinde würden auch für Senioren ehrenamtliche Arbeit leisten, erklärte er. Der Beirat übernehme daher auch die Aufgabe, diese Angebote zu koordinieren und den Vereinen beratend zur Seite zu stehen.

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„Es ist ihnen sehr gut gelungen, ihre Themen auch an die Öffentlichkeit und die Politik heran zu tragen“, meinte Wöbse. Eine große Stärke der Samtgemeinde ist für ihn, dass viele Menschen Zeit und Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren. Einen besonderen Dank richtete er an Sanders Stellvertreterin Erika Hormann, die im Seniorenbeirat „volljährig“ geworden war und sich dort bereits seit 18 Jahren einbringt.

Zu Essen und Getränken bei der Feier lud die Samtgemeinde ein. Als Überraschungsgast stürmte Elise Plietsch den Saal und sorgte für ausgelassene Stimmung und die ein oder andere Lachträne. Um sich auf den Abend vorzubereiten, habe sie den Harpstedter Seniorenbeirat „gegoogelt“, verriet sie. Seitdem sehe sie im Internet allerdings ständig Werbung zu Pflegegraden und Barrierefreiheit. Am allerschlimmsten für sie: eine Anzeige über „Bauchspeck im Alter“.

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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