Ganderkesee Die Mauer war noch nicht gefallen und wohl niemand an jenem Abend im Oldenburger Hof in Ganderkesee konnte ahnen, dass dies nur zwei Tage später geschehen würde. Für die Anwesenden war ohnehin dieser 7. November 1989 schon ein geschichtsträchtiges Datum: An dem Abend wurde im Oldenburger Hof der Gemeindeverband Ganderkesee der Senioren-Union (SU) gegründet.

Mit knapp einem Monat Verspätung feierten die CDU-Senioren jetzt das 30-jährige Bestehen ihrer Vereinigung – natürlich wieder im Oldenburger Hof. Peter Strunk, seit einem Jahr Vorsitzender des SU-Gemeindeverbandes, begrüßte knapp 50 Gäste und blickte kurz zurück auf die Anfänge in Ganderkesee. Zur Gründung kam es seinerzeit auf Initiative des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Joachim Selke und des Harpstedters Ludwig Dunschen, der in seiner Heimatgemeinde bereits die Senioren-Union etabliert hatte und auch Vorsitzender des wenige Monate vorher gegründeten SU-Kreisverbandes Oldenburg-Land war.

Die treibenden Kräfte in der Ganderkeseer Senioren-Union waren zunächst der 1. Vorsitzende Siegmund Luther und dessen Stellvertreterin Hildegard Stoppe. Später übernahmen Heinrich Renner (1995 bis 1998) und Jürgen-Dieter Paulus (1998 bis 2007) den Vorsitz, ehe 2008 mit Ursula Sachse und Werner Fleischer ein neues Führungs-Duo antrat und für die nächsten zehn Jahre die Verantwortung trug. Beide wurden am Dienstag bei der 30-Jahr-Feier für ihre Verdienste um die Senioren-Union besonders gelobt und überdies geehrt, ebenso Ingeborg Biallas, die sich über mehr als eineinhalb Jahrzehnte im Gemeindeverband engagiert.

Wesentliches Anliegen der Senioren-Union – in Ganderkesee wie andernorts – sei es von Beginn an gewesen, so Peter Strunk, die Älteren in der Gesellschaft vor Diskriminierung zu bewahren und ihre Anliegen über die Parteischiene in die politischen Gremien zu tragen – immer nach dem Motto „Zukunft braucht Erfahrung“.

Die Herausforderung, mit dem Wandel Schritt zu halten, hob die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen in ihrem Grußwort hervor. Mit Blick auf die geburtenstarken Jahrgänge, die jetzt langsam ins Rentenalter kämen, sei ihr um die Zukunft der Senioren-Union nicht bange. SU-Kreisvorsitzender Günter Reise sprach in seinem Grußwort aus, was viele unterschreiben würden: „Ohne Senioren-Union wäre die CDU ärmer!“

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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