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Harpstedt Die Heide im Naturschutzgebiet Wunderburger Moor kann weiter von einer Schafherde beweidet werden. Die Mittel für die erforderliche Einzäunung wurden vom Land bewilligt.

Diese Mitteilung machte am Wochenende Georg Schinnerer vom Amt für Naturschutz und Landschaftspflege des Landkreises. Ende August 2012 sah das noch anders aus: Gertrud Hennes, deren Kamerunschafe auf einer eingezäunten Fläche im Wunderburger Moor weideten, gab dem früheren Landrat Hermann Bokelmann den Hinweis, dass auch die nordwestlich angrenzende Heidefläche dringend gepflegt werden müsste, die Mittel für eine Einzäunung aber vom Land nicht bewilligt würden. Bokelmann schaltete den SPD-Landtagsabgeordneten Axel Brammer ein. „Die Artenvielfalt darf nicht wegen 3000 Euro unter die Räder kommen“, sagte Brammer nach der Besichtigung damals seine Unterstützung zu.

Und nun ist eine Bewilligung von 5500 Euro da. Die Vorjahresfläche wurde bereits im Frühjahr wieder beweidet, und im Herbst wird die Schafherde noch einmal kommen. Dadurch kommt wieder Sonne und Luft an den Boden. Begeistert war Brammer, dass die Wirkung auf der Fläche klar zu erkennen ist: „Die Heide treibt wieder aus. Da werden Steuermittel erfolgreich für Naturschutz eingesetzt.“

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Da die Zahl der Schafherden weniger wird, freut sich Georg Schinnerer, dass der Landkreis mit Gertrud Hennes eine „verlässliche Schäferin“ gefunden hat. Im „Wunderburger Moor“ besaßen viele Harpstedter Ackerbürger früher ihre Torfstiche an deren Rand Heide wuchs. Seit es Naturschutzgebiet ist, hat der Landkreis alle Flächen aufgekauft. Es ist der Rest der früheren ausgedehnten Heideflächen in der Samtgemeinde.

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