Hude Schon mit elf Jahren malte sich Pascal Buntrock seine politische Zukunft aus. Bei einem Malwettbewerb seines heutigen Arbeitgebers (Volksbank) zeichnete sich der FDP-Politiker als Bundeskanzler und gewann die Prämie in Höhe von zehn D-Mark. Seit dem 26. Oktober steht fest, dass er anstelle von Christoph Mildner in den Huder Rat einzieht: „Es ist ein schönes Gefühl, dass es doch noch geklappt hat, auch wenn ich mir andere Umstände gewünscht hätte“, sagt Buntrock zu seinem Start.

Politik

Mit 16 wurde Buntrock von einem Bekannten seines Vaters, Rolf Schote, zu einer Versammlung des FDP-Ortsvereines mitgenommen. „Das passte gut zusammen, in meinen Grundüberzeugungen habe ich schon immer liberal gedacht“, beschreibt Buntrock seine ersten Erfahrungen mit den Liberalen.

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Gut gefallen habe ihm auch die Haltung der Huder FDP seit 2001, keine Gruppenbildung mit anderen Parteien einzugehen: „So kann die Fraktion und jeder innerhalb der Fraktion immer frei entscheiden und nur für Dinge stimmen, hinter denen er auch steht“, betont Buntrock. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Fraktion mehr themenbezogen arbeiten könne.

Buntrock kandidierte zum dritten Mal für den Gemeinderat und sieht sich als engagierter Bürger, der gerne Verantwortung übernimmt.

„Ich möchte ehrlich mit den Menschen umgehen und nicht als jemand dastehen, der von oben herab entscheidet“, verdeutlicht Buntrock. Buntrock sitzt im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt sowie im Ausschuss für Schule und Bildung

Ziele

Drei Themen sind Buntrock besonders wichtig: Die Digitalisierung, Innovationen und die Gemeindeentwicklung. Zunächst einmal stellt Buntrock fest, dass Hude eher Pendlerort geworden ist: „Es ist sehr attraktiv, hier zu wohnen und zu pendeln, weil die Autobahn- und Zuganbindung sehr gut ist.“ Auf diese Tatsache gelte es, Antworten zu finden, beispielsweise den Einzelhandel zu stärken, damit die Leute am Wohnort einkaufen und nicht dort, wo sie arbeiten. „Dass alle in Hude leben und arbeiten, wäre schön, ist aber nicht realistisch“, urteilt der 36-Jährige.

Zudem müsse die Gemeinde durch ein attraktives Schul- und Freizeitangebote punkten. Hier spiele auch die Digitalisierung eine Rolle: „Wir müssen Konzepte entwickeln, wie wir alle mit der Digitalisierung leben können, dort steckt auch eine Chance“, ist er überzeugt: „Digitales Arbeiten heißt dezentrales Arbeiten, die Menschen müssen möglicherweise gar nicht mehr pendeln“. Auch deswegen möchte Buntrock Wohnmöglichkeiten für Familien, aber genauso auch für Pärchen und Singles schaffen.

Leben

In seiner Freizeit geht Buntrock gerne Joggen und Inlinern, zudem ist er Sportschütze und Sportleiter beim Schützenverein Langenberg. Am Wochenende geht der begeisterte Werder-Fan oft ins Weserstadion, seit 1994 hat er eine Dauerkarte für die Spiele der Grün-Weißen. Der gelernte Bankkaufmann ist heute in der Vertriebssteuerung und dem Marketing tätig. Er ist ledig und hat keine Kinder. Zudem reist Buntrock gerne in andere Städte, Berlin hat ihm besonders gut gefallen: „Dort steckt sehr viel Kreativität“. Als nächstes möchte er sich Dublin oder Lissabon angucken.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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