Dünsen Die Jahreshauptversammlung vom Freitagabend im Landhotel Rogge in Dünsen werden die Mitglieder des Heimatvereins Dünsen so schnell nicht vergessen. Jutta Hohnholz, Gründungsmitglied und damit seit dem 27. September 1988 von Anfang an in der Vorstandsriege, kandidierte, wie schon angekündigt, nicht erneut für den Posten der Vorsitzenden.

Während der stellvertretende Vorsitzende Bernd Corßen, Kassenwartin Ingeburg Brüggemann und Schriftführerin Andrea Schadwinkel künftig den Verein weiter leiten wollten, stand für Jutta Hohnholz ihr Entschluss fest. Sie wolle nach mehr als 22 Jahren Platz für Jüngere machen.

Doch es zeigte sie niemand bereit, in die sicherlich großen Fußstapfen von Jutta Hohnholz zu steigen. „Wir haben die Mitgliederliste rauf und runter durchgesehen, Gespräche geführt, aber niemanden gefunden, der bereit ist, den Vorsitz zu übernehmen“, erklärte Andrea Schadwinkel.

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Die Diskussion zeigte dann drei Möglichkeiten auf. Entweder werde doch noch ein Vorsitzender gefunden – oder man könne eine Satzungsänderung mit einem gleichberechtigten Vorstand beschließen, um die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Alternative drei: die Vereinsauflösung. Aber die wollte niemand.

„Angesichts dreier neuer jüngerer Mitglieder“, die signalisierten, sich in der Zukunft einzubringen, um auch etwas für jüngere Einwohner anzubieten, zeigte sich Ralf Altendorf schließlich bereit, für Hohnholz einzuspringen, aber zunächst nur in einem gleichberechtigten Vorstand. Das hätte eine Satzungsänderung erfordert.

Nach einer Pause kam es dann aber zu einer anderen Lösung. Altendorf kandidierte für den Vorsitz auf überschaubare Zeit. „Ich mache es für eine Zeit, in der die junge Generation nachwachsen kann“, sagte der Ruheständler.

Damit solle den jungen Leuten, die in den bislang nicht existierenden Beirat gewählt wurden, die Möglichkeit gegeben werden, sich einzuarbeiten und dann den Vorstand zu übernehmen. Zum Beirat gehören Mark Seuthe, Hendrik Erbe und Mario Kreutz.

Unter dem Strich sei dies eine gute Übergangslösung, wie alle meinten. Ein erster Schritt in die Neuausrichtung soll am 26. August unternommen werden. Thema des Tages: Spiele für Große und Kleine – wobei alte und neue Spiele entdeckt werden könnten. Ergänzend wurde eine Kinderdisco beschlossen.

Für Jutta Hohnholz gab es somit doch noch einen beruhigenden Abschied. Was über die Jahre aufgebaut wurde, kann weitergeführt werden. Mit Blumen würdigte der Vorstand ihre Arbeit.

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