Neerstedt Der Mehrgenerationenspielplatz am Steinweg in Neerstedt hat jetzt einen Unterstand. Am Samstag begrüßte Bürgermeister Ralf Spille im Beisein von Bauamtsleiter Uwe Kläner während des kleinen Richtfestes den Bau des festen Daches.

Spille erinnerte an die 72-Stunden-Aktion der Landjugend Dötlingen, die im Mai vergangenen Jahres die geheime Aufgabenstellung der Neuanlage des bestehenden, aber verwahrlosten Spielplatzes erhalten hatte. Mit Traktoren und anderem Gerät lösten die Landjugendlichen die Aufgabe bestens. Abgestimmt war die Maßnahme mit der Gemeinde und Nachbarschaftsverein „Wi helpt di“.

„Das, was wir hier sehen, ist das Ergebnis der Aktion, aber auch die Fortführung, denn über die Landjugend und dem Verein ,Wi helpt di’ wurde als Ergänzung der Unterstand gewünscht“, betonte der Bürgermeister.

Der Rat sei der Bitte um Unterstützung gefolgt, sagte Spille weiter. Er verwies auf eine Förderung der Materialkosten durch die Gemeinde. Gerd Scheeland, dessen Sohn Maik und Hans-Hermann Otte, alle Zimmermannsfachleute, legten Hand an und so konnte der Unterstand gerichtet werden. Von dem Ergebnis überzeugten sich am Samstag neben den Gemeindevertretern auch „Wi helpt di“-Mitglieder, die zudem für eine stärkende Suppe sorgten und im Vorfeld das Gebälk mit Holzschutzfarbe gestrichen hatten.

„Der Bauhof wird nun die restlichen Arbeiten erledigen. Dazu gehört das Fundament für die tragenden Pfosten und die Eindeckung nebst Gesimse“, erklärte Uwe Kläner auf Nachfrage. Neben den Materialkosten von 4000 Euro aus dem Gemeindesäckel flossen die Eigenleistungen in das Projekt ein.

Von den Anliegern war nur einer beim Richtfest vertreten. Petra Heitmann, Pate des Mehrgenerationenplatzes, der auch Übungsgeräte für eine körperliche Ertüchtigung aufweist, war an diesem Tag verhindert. Viele Anwohner befürchten, dass der neue Unterstand zu ungewollter Feier und Randale führen könnte. Dazu sahen aber der Bürgermeister und Hella Einemann von „Wi helpt di“ keine Veranlassung. Allen sei klar, dass der gemeindeeigene Platz der Kommunikation dienen solle, aber auch als ein Ort der Ruhe für das Mitein­ander der Anlieger gedacht sei.

Was jetzt noch fehlt, sind weitere Anpflanzungen, die mit Hilfe von „Wi helpt di“ gepflanzt werden sollen. Danach wird der Mehrgenerationenplatz fertiggestellt und eine Art Dorfplatz für Menschen allen Alters sein.

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