GANDERKESEE Als erste Amtshandlung unterzeichnete die Rathauschefin die Einladung zur Ratssitzung. Der Arbeitstag war von Glückwünschen geprägt.

von daniela greulich GANDERKESEE - Ihr erster Arbeitstag als Ganderkesees Bürgermeisterin sei ein bisschen wie ein Geburtstag gewesen, sagt Alice Gerken-Klaas. Fachbereichsleiter und Verwaltungsmitarbeiter brachten Blumen und kleine Geschenke und wünschten der 42-Jährigen einen guten Start ins neue Amt. Obwohl: „Es ist nicht alles neu“, sagt die Nachfolgerin von Gerold Sprung. Kollegen und Räumlichkeiten kennt sie seit Jahren, seit 1999 leitete sie zuvor den Fachbereich „Zentrale Dienste und Schulen“. So sei der Tag – trotz des neuen Amtes – auch wie jeder andere gewesen.

Kurz vor acht Uhr morgens nahm die neue Bürgermeisterin im Rathaus die Geschäfte auf. Erste Amtshandlung: Die Unterschrift unter die Einladung zur konstituierenden Ratssitzung am 9. November. Danach begann ein, so Gerken-Klaas, „turbulenter Morgen“. In einem gemeinsamen Frühstück mit den Partei- und Fraktionsvorsitzenden betonten alle Beteiligten die Absicht auf gute, parteiübergreifende Zusammenarbeit. Von den Grünen bekam Gerken-Klaas dabei ein Geschenk, das demnächst auch ihr neues Büro schmücken wird: zwei Holzminiaturen einer Eule und eines Elefanten – symbolisch für den Durchblick und das dicke Fell, das in dem Amt vonnöten ist.

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Mit Glückwünschen ging es weiter. Die Mitarbeiter ihres ehemaligen Fachbereichs verabschiedeten sich von ihrer direkten Vorgesetzten. „Das war ein bewegender Moment“, so Gerken-Klaas. Fachbereichsleiter und weitere Gäste schauten auf ein Glas Sekt mit der neuen Chefin vorbei, auch ein paar Bürger gratulierten persönlich.

Der Nachmittag gehörte der Schreibtischarbeit. Mit dem Ersten Gemeinderat Rainer Lange besprach Gerken-Klaas organisatorische und personelle Veränderungen. Sie sah die Post durch und wälzte Mappen mit Terminanfragen. Welche muss und kann sie persönlich wahrnehmen, wo muss sie sich vertreten lassen? Das sei für sie momentan noch schwer zu beurteilen, findet sie, doch solle in ein paar Wochen leichter von der Hand gehen.

Die meisten Akten stapeln sich bereits im Bürgermeisterbüro. „Aber ich bin dort noch nicht zu Hause.“ Persönliche Dinge fehlen noch, Arbeitsutensilien lagern noch im alten Büro – so pendelte die Bürgermeisterin gestern zwischen den Räumen hin und her. Ein bisschen heimatlos sei sie am ersten Tag als Bürgermeisterin gewesen, sagt Gerken-Klaas. Nicht mehr in dem einen Büro zu Hause, aber auch noch nicht in dem anderen, obwohl die Türschilder bereits ausgetauscht und neu montiert worden waren.

Das wird sich bald ändern. Heute lässt sich Gerken-Klaas von einem Fernsehteam bei der Arbeit filmen, morgen gibt es einen Empfang für die Rathausmitarbeiter. Am Wochenende nimmt sie bei den „Freunden des Hasbruch“ ihren ersten offiziellen Termin wahr – und am Montag will sie sich auch im neuen Büro häuslich einrichten.

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