Großenkneten /Ahlhorn 32 gewählte Mitglieder hatte der Großenkneter Gemeinderat in der Wahlperiode 2011-16, die am Montag zu Ende gegangen ist. Mehr als die Hälfte von ihnen galt es am Montagabend bei der Abschlussveranstaltung des Rates im Alten Posthaus in Ahlhorn zu ehren: für langjährige Zugehörigkeit zum Rat und/oder weil sie aus dem Gremium ausscheiden. Gleich 17 Personen hatte Bürgermeister Thorsten Schmidtke auf seiner langen Liste stehen, denen er dankte für ihren Engagement für die Allgemeinheit.

Für sie alle galten die einleitenden Wort des Bürgermeisters, der meinte: „Gemeinsam haben wir so einiges auf den Weg gebracht.“ Trotz lebhafter Debatten habe man immer ein faires Miteinander gepflegt und den „politischen Gegner“ respektiert. Schmidtke sprach von dem Motto: „Fair im Umgang, aber hart in der Sache.“ Weiter meinte er: „Eine solche Haltung schafft ein gutes Klima – sie erleichtert die Beschlussfassung. Wenn ich jetzt einen Wunsch frei hätte, würde ich mir genau dieses Klima auch für die neue Wahlperiode wünschen.“

Auszeichnung: Thorsten Schmidtke (links) überreichte Urkunde und Präsent an Hartmut Giese für 25 Jahre im Rat. BILD: Ulrich Suttka

Hartmut Giese seit 25 Jahren im Rat

Seit 25 Jahren gehört Hartmut Giese dem Großenkneter Gemeinderat an. Da er die höchste Auszeichnung der Gemeinde – den Wappenteller – bereits 2006 erhielt, hatte Bürgermeister Thorsten Schmidtke für ihn eine besondere Ehrengabe parat: ein Wellnesswochenende gemeinsam mit Ehefrau Renate.

Seit November 1991 gehört Giese dem Kneter Rat an. Seit August 1995 hat er den Fraktionsvorsitz der Sozialdemokraten inne. Schmidtke über den Jubilar: „Du warst in deiner bisherigen Laufbahn in nahezu allen Fachausschüssen irgendwann einmal vertreten“. Der Bürgermeister weiter: „Einmischen kannst du dich. Du bist nicht auf den Mund gefallen und magst auch wohl mal Tacheles reden. Das lieben wir so an dir.“

Im neuen Rat ist Hartmut Giese wieder dabei, allerdings nicht mehr als Fraktionschef der Großenkneter SPD. Entgegen den ersten Ankündigungen vor einigen Wochen hat inzwischen Kerstin Johannes den Vorsitz der neuen SPD-Fraktion übernommen. Hartmut Giese ist künftig ihr Stellvertreter.

Der Bürgermeister begann den Ehrungsmarathon mit jenen, die nicht mehr dem Rat angehören werden, entweder weil sie nicht mehr kandidiert hatten oder den Wiedereinzug verpassten. Bei Heinz Heinsen (SPD), 44 Jahre Ratsmitglied, davon 26 Jahre Ratsvorsitzender, hielt sich Schmidtke vergleichsweise kurz. Der Grund: Heinsen wird noch im festlichen Rahmen zum Ehrenbürger ernannt werden.

Weiter verabschiedete er Henrik Abeln (Unabhängige), Christine Hevemeyer (SPD), Arne Koopmann (SPD), Timm-Dierk Reise (CDU) und Heiko Warns (SPD). Sie alle bekamen ein Tablett voll „Buntes“ (unterschiedlichste Leckereien) sowie eine Urkunde. Kerstin Schnitger-Jebing (SPD) und Werner Knoop (FDP) waren nicht zugegen.

Den Wappenteller der Gemeinde für 15-jährige Mitgliedschaft im Rat verteilte Schmidtke an vier Personen, die auch künftig im Rat sitzen werden. Er zeichnete Torsten Deye (CDU), Ratsherr Carsten Grallert (Unabhängige), Astrid Grotelüschen (CDU) und Imke Haake (FDP) aus.

Die Ehrung mit dem Wappenteller für 15 Jahre ging auch an den 2. stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Hellbusch (CDU), Dieter Kreye (SPD), Andre Seeger und Rudolf Wübbeler (beide CDU). Für diese vier Männer war es zugleich der Abschied von der Ratsarbeit, da sie nicht mehr kandidierten beziehungsweise derzeit auf der Nachrückerliste stehen.

Bei jedem der Geehrten beschrieb Schmidtke kurz die Tätigkeiten im Rat und hatte ein persönliches Wort. Bei der Abschlussveranstaltung waren ausdrücklich auch die Partnerinnen/Partner als Dankeschön eingeladen, dass sie mit ihrer Rückendeckung das Ehrenamt im Rat ermöglichen. Musikbeiträge von Gunda und Torsten Dreesmann sowie ein gemeinsames Abendessen rundeten die Veranstaltung ab.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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