Dötlingen „Mutmachbriefe“: Unter diesem Titel starten die Gemeinde Dötlingen und der Verein „Wi helpt di“ eine gemeinsame Aktion gegen die Vereinsamung vieler älterer Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie. Damit beteiligen sie sich an einer Idee, die in vielen Orten Deutschlands als Versenden von „Hoffnungsbriefen“ praktiziert wird.

Kleine Freude machen

Ausgangspunkt von „Mitmachen – Mut machen“ ist es, dass viele ältere Menschen ihre oftmals wenigen Kontakte nur unter erschwerten Bedingungen oder gar nicht aufrechterhalten können, heißt es in der Mitteilung von Gemeinde und Verein. Gemeinnützige Organisationen, karitative und kirchliche Träger sowie ehrenamtlich Aktive müssen sich zudem leider mit „Realkontakten“ zurückhalten. „Deshalb wollen wir den älteren Menschen eine kleine Freude machen, sie aus ihrer Einsamkeit für eine Weile herausholen und zeigen, wie wichtig es ist, einander nicht zu vergessen und zusammenzuhalten“, schreibt Ina Schäfer. im Rathaus für den Verein Wi helpt di zuständig.

Daher werden Jung und Alt gebeten, „Bilder und gute Gedanken“ zu schicken. „Schreiben Sie einen Brief an einen älteren Menschen. Erzählen Sie von sich, Ihrem Alltag und wie Sie gut durch die Corona-Isolation kommen.“ Für den Inhalt werden drei Leitgedanken genannt. „Das hat mir geholfen/mich getröstet...; Das wünsche ich Ihnen...; Darauf hoffe ich...“.

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Für Generation 80-plus

Bis zum 14. Februar sollen die Gedichte, Bilder, Gedanken oder Gebete per Brief bei der Gemeinde Dötlingen, z. Hd. Ina Schäfer, Hauptstraße 26, 27801 Neerstedt, eintreffen.

Der Verein Wi helpt di wird die Briefe erhalten und sie mithilfe der Gemeinde Dötlingen an alle Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre weiterleiten (rund 350 Personen).

Kontakt

Gemeinde: Ina Schäfer, im Rathaus Neerstedt, Telefon   04432/950141; Wi helpt di: Hella Einemann-Gräbert, Telefon   04433/1244; Ute Meinert-Kaiser, Telefon 04433/7149987

    www.wi-helpt-di.de/die-projekte-1/mutmachbriefe/

Die Briefe können anonym formuliert oder mit Absenderadresse verschickt werden. „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Brief nicht beantwortet wird“, betonen die Organisatoren. Zudem bitten sie um den handschriftlichen Hinweis „Der Brief darf vervielfältigt und veröffentlicht werden“ samt Unterschrift.

Falls genügend Briefe vorliegen, soll daraus an einem späteren Zeitpunkt ein kleines „Mutmachheft“ gestaltet werden. Mit Verteilung der Briefe wird auch folgender Hinweis erfolgen: Wer einen Anruf zum „Snacken“ wünscht, kann sich bei Ina Schäfer melden. Die ehrenamtlich Tätigen von „Wi helpt di“ rufen dann zurück.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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