BERLIN Erst sechs Wochen liegt die Reise von 50 Dötlingern in die Bundeshauptstadt zurück. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hatte Ende Januar die 30 deutschen Bronze-, Silber- und Golddörfer ins Kongresszentrum Berlin eingeladen, um die Medaillen zu überreichen. Diesmal war es der Schirmherr des 23. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, Bundespräsident Christian Wulff, persönlich, der jeweils zwei Vertreter zu einem Empfang in seinen Amtssitz, Schloss Bellevue, eingeladen hatte. Wulff wollte damit seine Wertschätzung gegenüber den Menschen in den Siegerdörfern zum Ausdruck bringen. Aus dem Golddorf Dötlingen waren Eckehard Hautau, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, sowie Dieter Wilkens für die AG Dötlinger Vereine zu dem Empfang angereist.

Nach Bustransfer vom Berliner Hauptbahnhof Richtung Bundespräsidialamt, der unausweichlichen Kontrolle von Personalausweisen und der Überprüfung der Utensilien von Handy bis Schlüsselbund, stieg das Glücksgefühl über das Erreichte. Immerhin: Nicht alle Tage wird man zum Empfang beim Bundespräsidenten eingeladen.

Auch Ministerin Ilse Aigner kam eigens in den Saal ins Schloss Bellevue. Übrigens eine Stätte, in der sonst Diplomaten und Botschaftsvertreter empfangen werden. Der äußere Rahmen passte also und auch die Worte, die der Bundespräsident in Richtung der Vertreter aus den Siegerdörfern richtete.

„Ich freue mich natürlich ganz besonders, dass unter den acht Golddörfern zwei aus Niedersachsen kommen“, lächelte Wulff in die Runde. Ministerin Aigner unterstrich dieses mit entsprechender Geste, sehr zur Freude von Eckehard Hautau und Dieter Wilkens und den Vertretern aus Waffensen, dem zweiten Golddorf aus Niedersachsen.

Auch beim Gespräch vor dem üblichen Gruppenfotos zeigte Wulff, dass der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident sein altes Bundesland nicht vergessen hat. Dötlingen würde er natürlich kennen. Ganz in der Nähe liege ja Ganderkesee, wo gerade ausgiebig Fasching gefeiert worden sei. Als Ministerpräsident hat Wulff mehrfach den Flugplatz Ganderkesee genutzt.

Im Anschluss führte ein weiterer Bustransfer in die Vertretung des Bundeslandes Thüringen. Der thüringische Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz begrüßte die Dörfler dort und lud zu Umtrunk, Spezialitäten aus dem Freistaat und eine lockere Runde ein. So manche Anekdote aus Kommission und den Dörfern machte die Runde. Kurzum: Ein gelungener Abschluss des 23. Bundeswettbewerbs, wie alle fanden.

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