Betrifft: Die Diskussionen über die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister in der Gemeinde Hude (NWZ  berichtete) reißt nicht ab

Zurzeit müssen die Huder Bürger jene Art von politischen Ränkespielen beobachten, die in Berlin alltäglich sind, auf die man in Hude aber gerne verzichtet. Der stellvertretende Bürgermeister Peter Zwiener wurde, obwohl er die größte Anzahl an Stimmen bei der Gemeinderatswahl erhielt, vom Gemeinderat nicht wieder zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Wo bleibt da der Bürgerwille?

Peter Zwiener hat dieses Amt gelebt und sich durch seine Art viele Verdienste erworben. Nun ist er Opfer einer Retourkutsche auf politische Ränkespiele der vorherigen Wahl zum stellvertretenden Bürgermeister geworden, an denen sich damals mit Sicherheit auch seine Partei beteiligt hat.

Ich behaupte: Der Huder Bürger möchte diese unwürdigen Spielchen nicht.

Für die nächste Wahl des/der stellvertretenden Bürgermeisters/in wünsche ich mir ein Agreement in der Gestalt, dass die beiden Personen, die die meisten Stimmen bei der Wahl auf sich vereinigen konnten, zu Kandidaten für das Amt werden.

Die Abstimmung erfolgt wie gehabt im Gemeinderat. Stimmt eine Partei gegen diesen Bürgerwillen, sollte man von der Partei erwarten, dass sie dieses öffentlich begründet.

Dieser Vorschlag wird mit Sicherheit auch seine Tücken haben. Er zeigt jedoch mehr Bürgernähe und er wird dem Bürgerwillen eher gerecht. Vielleicht hilft er auch der allgemeinen Wahlunlust entgegenzuwirken.

Hartmut Langetepe Hude

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