Wardenburg Gut besucht war am Freitagabend die Auftaktveranstaltung des Bürgerprozesses „Wardenburg im Jahr 2050“ im Festsaal des Wardenburger Hofes. Diese Veranstaltung wurde von der Gemeinde Wardenburg, der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung (ARSU)und der ehrenamtlichen Projektgruppe „Zukunft“ des Marketingforums organisiert.

Ziel des Bürgerprozesses ist es, eine gemeinsame Zukunftsvision für den Ort Wardenburg zu bestimmen. Bürgermeisterin Martina Noske stellte in ihrer Eröffnungsrede die Veranstaltung als gute Möglichkeit heraus, „die Bedürfnisse der Bürger zu analysieren und somit eine lebenswerte Heimat aufbauen zu können“. „Wie wird unser Ort in 34 Jahren aussehen?“ stellte Noske die Frage, die von Wardenburgern für Wardenburg diskutiert werden soll.

Werner Albrecht von der Projektgruppe Zukunft machte deutlich, wie sich die demografische Entwicklung im Stadtbild niederschlagen wird. „Wir werden weniger, älter, mobiler und bunter“, sagte er im Hinblick auf die Zukunft Wardenburgs. Der demografische Wandel sei ein Prozess, den man nicht aufhalten kann, sondern den man gestalten sollte. „Wir müssen uns aufrichten und in die Ferne schauen, um die Zukunft zu gestalten – für uns, unsere Kinder und Enkel“, formulierte Albrecht seinen Wunsch für den Bürgerprozess.

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Im Vorfeld hatte die Projektgruppe Zukunft den Ort Wardenburg in verschiedene Bereiche eingeteilt, zwischen denen attraktive Verbindungen geschaffen werden sollen. Geschäfte und Ausflugsziele sollen schnell und einfach zu erreichen sein und somit zahlreiche Bürger und Bürgerinnen sowie Gäste von außerhalb anlocken.

Der Bürgerprozess ist „offen für alle“, betonte Heike Brunken-Winkler von der ARSU. Zwar geht es grundsätzlich um die Verbesserung der wirtschaftlichen Standortqualität des Ortes Wardenburg, der genaue Masterplan soll aber von den Teilnehmern selbst bestimmt werden. „Den Schritt, ins Jahr 2050 zu blicken, muss man üben“ sagte Brunken-Winkler. Sie hofft, dass in den verschiedenen Workshops ein gutes Klima herrschen wird, um offene Gespräche und einen regsamen Austausch möglich zu machen.

Für alle Workshops des Bürgerprozesses kann man sich bis spätestens eine Woche vorher per Fax, 0 44 07/7 31 00, oder per E-Mail, rathaus@wardenburg.de, im Rathaus anmelden oder eine Meldekarte ausfüllen.

Neele Körner Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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