Hude „Unsere Liste ist noch nicht geschlossen, wir freuen uns über jeden, der sich beteiligen möchte“, sagt FDP-Fraktionssprecherin Marlies Pape im Gespräch mit der NWZ . Die FDP bereitet sich in Hude auf das Wahljahr 2016 vor. Sich der Verantwortung der Bürger stellen, dass sei ein erklärtes Ziel in diesem Jahr, führt Pape weiter aus.

Aber um Verantwortung übernehmen zu können, muss die Fraktion zunächst herausfinden, was die Huder Bürger sich wünschen, was für Ideen sie haben und dann prüfen ob und wie diese umzusetzen sind. „Deshalb sind wir auch am 8. und 9. April mit einem Stand bei den Supermärkten vertreten und teilen Ideenkarten an die Menschen aus“, sagt Christoph Mildner. „Die Ideenkarten werden wir im Anschluss dann auswerten“, fügt André Heinemann hinzu. Die Diskussion der Ergebnisse soll am Donnerstag, 26. Mai, im Gasthaus Burgdorf mit Bürgern diskutiert werden.

Ein wichtiges Thema der FDP wird 2016 der Haushalt sein. Immerhin hat Hude es seit elf Jahren geschafft, keinen Kredit aufzunehmen, wobei das in diesem Jahr nun erstmals anders ist. „Aber da ein Großteil des Geldes in die Bildung investiert wird, ist das auch die richtige Entscheidung. Mit guter Bildung schaffen wir Chancen“, ist sich Pape sicher. Wobei eine Herausforderung auch in diesem Bereich sicherlich der Flüchtlingsstrom sei. Die FDP wolle immer wieder beim Land nachhaken, damit genug Kapazitäten und Personal zur Verfügung stehe, um allen gerecht zu werden, fügt die Fraktionsvorsitzende hinzu.

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Ein Thema, das besonders dem FDP-Ratsherren aus Wüsting, Dieter Dalle, am Herzen liegt, ist das der bezahlbaren Wohnungen. „Die Nachfrage ist rapide gestiegen und es wird viel Wohnraum benötigt – nicht nur für Flüchtlinge“, sagt er. Wenn Hude durch günstigen Wohnraum für mehr Menschen interessant werden würde, wäre dies auch eine Bereicherung für die Gemeinde. „Die Einkommenssteuer ist die größte Einnahmequelle. Dadurch gewinnt Hude mehr als durch die Gewerbesteuer“, sagt Pape.

Einen Kritikpunkt möchte Dieter Dalle noch hervorbringen: „Es gibt ja Überlegungen für Schlichtbauten in Wüsting und ich erachte die Auswahl des Standortes als sehr unsensibel. Da wäre es mit mehr Wertschätzung gegenüber der Bevölkerung und einer deutlich ruhigeren und abwägenden Art und Weise zu einem besseren Ergebnis gekommen.“ Er betont, dass er den nach Hude kommenden Flüchtlingen, positiv gegenüber stehe, dieses Auswahlverfahren jedoch für kontraproduktiv halte.

Die Vorstellung der Kommunalwahl-Kandidaten plant die FDP für Mittwoch, 15. Juni.

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