Falkenburg Der Bebauungsplan für das seit Langem geplante Neubaugebiet an der Orthstraße wird noch in diesem Jahr beschlossen – das jedenfalls sicherte Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas am Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Falkenburg-Habbrügge im Falkenburger Schützenhaus zu.

Voraussichtlich in der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am 13. Mai werde der Planentwurf vorgestellt, spätestens jedoch im Juni, so dass die Pläne anschließend öffentlich ausgelegt werden könnten. Nach der Sommerpause sei dann mit einem Beschluss durch die politischen Gremien zu rechnen.

Neuigkeiten aus dem Rathaus erhofft hatten sich die gut 30 Anwesenden auch zur Verkehrsberuhigung auf der Hauptstraße. 76 000 Euro für den Bau von zwei Verkehrsinseln stünden im Haushaltsplan bereit, berichtete Gerken-Klaas. Auf die Ausschreibung der Maßnahme hatte sich im vorigen Jahr nur ein Unternehmen gemeldet, das allerdings 92 000 Euro pro Fahrbahnteiler kalkuliert hatte (die NWZ  berichtete). Die Falkenburger Ratsmitglieder Christel Zießler (SPD) und Gerd Brand (CDU) wollen sich für eine Aufnahme der Maßnahme in den Nachtragshaushalt einsetzen.

Im Rathaus prüfen lassen will die Bürgermeisterin, ob sich die Grünphase der Fußgängerampel verlängern ließe. Schon jetzt in der Prüfung befindet sich laut Gerken-Klaas die Parksituation an der Habbrügger Mühle. Hier sei angedacht, die bestehende Parkfläche um zehn Stellplätze zu erweitern oder einen Parkstreifen entlang der Straße Am Ohlande anzulegen. „Von einem absoluten Halteverbot wollen wir absehen.“

Um eine Stellungnahme gebeten hatte der Ortsverein ferner zum Zustand der Straße In der Helle, für deren Sanierung sich die Gemeinde EU-Mittel erhofft hatte. „Die Förderung ruht seit 2013“, berichtete Gerken-Klaas. Erst im Herbst 2015 würden wieder Gelder ausgeschüttet. Allerdings habe die Gemeinde auch im Fall einer Förderzusage 50 Prozent der kalkulierten 110 000 Euro selbst aufzubringen.

Auf einer Länge von 300 Metern soll das Klinkerpflaster durch eine Asphaltdecke in gleicher Breite ersetzt werden. Aus der Versammlung wurde die Bitte an die Bürgermeisterin herangetragen, auch den nördlichen Teil der Straße unter die Lupe zu nehmen, der durch Baumwurzeln zerstört sei.

Viel Lob erhielt die Dorfgemeinschaft für die Integration der Flüchtlingsfamilien, die im Ort untergebracht sind. „Es klappt in Falkenburg vorbildlich!“, sagte Alice Gerken-Klaas. Die Gemeinde plane, zwei weitere Wohnungen für Asylsuchende anzumieten, um handlungsfähig zu sein, wenn dem Landkreis bis September 500 weitere Flüchtlinge zugewiesen werden.

Auch einige Regularien standen auf der Tagesordnung der Versammlung – darunter die Wahl des kompletten Vorstands. Einstimmig im Amt bestätigt wurden Vorsitzender Jürgen Hakkel, Stellvertreter Bernhard Müller, Kassenwartin Elke Tönjes, und Schriftführer Heiner Lüschen. Aus dem Beirat schied Andrea Hilbig aus. Elisabeth Westphal, Horst Lambeck, Gernot Schierenbeck, Michael Saathoff, Gerd Brand und Ingo Lichtenberg werden künftig von Dr. Albrecht Hönerloh, Harro Schulze und Thomas Zielke ergänzt.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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