Harpstedt Seit fast fünf Jahren läuft das Forschungsprojekt „Bäuerliche Siedlungs- und Geschlechterhistorie im Mittelalter in der heutigen Samtgemeinde Harpstedt“. Ebenso lang hat Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes dieses Projekt gefördert und unterstützt. Der Beirat des Projektes nutzte seine letzte Sitzung in Cordes’ Amtszeit, um ihn zu verabschieden und ihm für seine Unterstützung zu danken.

„Ein historischer Tag für den Beirat sei das“, sagte Professorin Karin Holm. „Ohne Sie wäre das Projekt nicht zustande gekommen“, erklärte die Vorsitzende des Beirates. Cordes habe dafür gesorgt, dass die Samtgemeinde in das Projekt mit einsteigt. Professor Bernd Ulrich Hucker stimmte mit ein: „Man kann sich für weitere Projekte in anderen Kommunen nur solche Ansprechpartner wie Sie wünschen.“

Stephanie Abke, als Vertreterin der EWE Stiftung im Beirat, lobte ebenfalls das Engagement der Samtgemeinde: Es sei toll, wenn Forschungsprojekte so dezentral organisiert seien, Uwe Cordes habe die Arbeit im Beirat sehr bereichert. Ähnlich äußerte sich auch Hermann Karnebogen vom Unternehmen Avacon, das sich ebenfalls in dem Forschungsprojekt engagiert hat. Gert Weidenhöfer sieht noch Potenzial für Verbesserungen, eine räumliche Erweiterung und Digitalisierung des Samtgemeindearchivs sei wünschenswert.

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„Man tritt an mit Visionen und Ideen und muss auch erkennen, dass nicht alles umzusetzen ist“, sagte Cordes in seiner Antwort auf die Abschiedsgrüße. Er habe versucht, in seiner Amtszeit einige Ideen umzusetzen. „Dieses Forschungsprojekt fand ich unheimlich interessant. Ich hätte gerne das Schild ,Außenstelle der Universität Vechta’ gehabt“, so Cordes. In den vergangenen fünf Jahren sei einiges erreicht worden, vier Bücher seien in Aussicht. „Mit diesem Projekt kann ich gut leben und gut in Ruhestand gehen“, sagte der Samtgemeindebürgermeister. Er habe allerdings vor, auch nach dem 1. November weiter zuzuhören. „Wenn ich der Meinung bin, man soll sich engagieren, dann mache ich das.“

Der Beirat besprach am Montag den weiteren Fahrplan bis zur Veröffentlichung der Projektergebnisse. Mitte des kommenden Jahres könne mit der ersten Veröffentlichung gerechnet werden, so Karin Holm. Zu Gast in der Sitzung war auch der neue Leiter des Samtgemeindearchivs, Günter Kastendieck, mit dem der Beirat über Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit sprechen wollte.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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