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Achternmeer Eine Bebauung in zweiter Reihe soll nach Auffassung des Ausschusses für Planung und Entwicklung zwischen Steinweg und Kreuzung Korsorsstraße in Achternmeer weiterverfolgt werden. Dieses Signal für eine „kleine Lösung“ westlich der Ammerländer Straße setzte das Fachgremium auf seiner jüngsten Sitzung mit zwölf Ja-Stimmen und einer Enthaltung.

Eine sogenannte „große Lösung“ hatte der Verwaltungsausschuss auf seiner Sitzung im September 2018 mit Hinweis auf das bauliche Entwicklungskonzept für Achternmeer abgelehnt. Denn das sieht keine bauliche Entwicklung westlich der Ammerländer Straße vor. Den Antrag auf eine Bauleitung gestellt hatte damals ein Architekt für vier weitere Bauflächen auf dem Grundstück Ammerländer Straße 177. Hier war als „große Lösung“ die Schaffung einer Stichstraße mit Wendehammer oder Zufahrtsstraße auf den Grundstücksrückseiten vorgesehen, um auf die neuen Grundstücke gelangen zu können. Auch die Bewohner weiterer Häuser entlang der Ammerländer Straße beantragten eine Wohnbebauung hinter ihren Grundstücken.

Eigentümer informiert

Im Planungsausschuss vor einem Jahr kam das Thema erneut auf die Tagesordnung und wurde zurückgestellt mit dem Auftrag an die Verwaltung, mit den Grundstückseigentümern zu sprechen. Diese wurde auf einer Versammlung über ein mögliches Bauleitverfahren, dessen voraussichtliche Kosten und die anfallenden Erschließungsbeiträge informiert. Von 17 betroffenen Grundstückseigentümern sprachen sich am Ende sechs für eine Änderung des Bebauungsplanes aus, zehn dagegen; einer gab kein Votum ab.

Während die Verwaltung im Vorfeld der jüngsten Planausschusssitzung kein städtebauliches Erfordernis einer Bebauungsplanänderung gegeben sah, fanden sich nun Stimmen für eine moderate Entwicklung dieses Bereichs mit einer Hintergrundbebauung von einer weiteren Häuserreihe.

FDP-Ratsherr Frank Freese konnte sich eine „kleine Lösung“ auf den rund 25 Meter reiten breiten und 134 Meter langen langen Grundstücken durchaus vorstellen, sofern die Überwegung zu den hinteren Grundstücke gesichert sei. „Das passt da hin und stört keinen“, so Freese.

Nur private Zuwegungen

Auch Hajo Suhr (CDU) konnte sich mit der kleinen Lösung anfreunden, um Grundstücksbesitzern mit bauwilligen Kindern eine Möglichkeit zu geben. Bürgermeister Christoph Reents machte deutlich, dass eine Zuwegung nach jetzigem Stand nur privat von jedem einzelnen Grundstückseigentümer auf dem Grundstück selbst erfolgen könne. Frank Freese und Armin Köpke (CDU) baten darum, vorab noch einmal mit den Eigentümern über die neue Sachlage zu sprechen.

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Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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