Im Rahmen der Heiligen Messe hat die katholische Kirchengemeinde in Wildeshausen acht Mädchen und Jungen feierlich in die Gemeinschaft der Messdiener von Sankt Peter aufgenommen. Pfarrer Ludger Brock zeigte sich erfreut über die Bereitschaft der neuen Messdiener, aktiv und mit viel Energie am Gemeindeleben teilzunehmen und überreichte eine Urkunde und die Glückwünsche der Pfarrgemeinde. Die Messdiener seien durch ihren Dienst Zeugen der frohmachenden Botschaft.

Nach mehrmonatiger Vorbereitung durch die Gruppenleiter Marie Schnittker, Kaja Fast, Julia Staniszewska und Klara Schütte wurden unter Anleitung des Pastoralassistenten Christopher Waide in die Messdienergemeinschaft aufgenommen: Henrike Blömer, Hannah Damme, Samuel Keyik, Laura Lührsen, Josefine Nienaber, Lea Oldenburger, Ewelina Wieczorek und Ida Wilkens, die ihre Bereitschaft zum Messdiener-Dienst erklärten.

Horst Köster war begeistert: „11 205 Euro für die Deutsche Krebshilfe, das ist ein Riesenergebnis und übertrifft noch das Vorjahr. Ich hätte nicht gedacht, dass wir das noch toppen können“, erklärte er strahlend am Sonntagabend im Kino in Wildeshausen. In der Summe war der Erlös aus dem Kinoabend schon mit einbezogen. Allerdings hatten Köster & Co auch einen dicken Trumpf in der Tasche. Eine versteigerte Zeichnung aus der Feder von Otto Waalkes hatte am Abschlussabend den Ausschlag für das Rekordergebnis gegeben. So kamen 8700 Euro an Spenden plus 5000 an Startgeldern und 2400 Euro durch den Finalabend zusammen. Die Kosten für Bewirtung, Technik, Aufwandsentschädigung und Material in Höhe von 4895 Euro mussten davon abgezogen werden. „Mit dem verbleibenden Betrag erhöht sich die Gesamtsumme aller Spenden seit 1981 auf 325 350 Euro“, so Köster.

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Einige Gewinner kamen mit großer Begleitung am Sonntag ins Kino. Michael Prochnow stellte das Kino kostenlos zur Verfügung. Dafür dankte Köster Prochnow und Geschäftsführer Heinz Rigbers mit einem Essens-Gutschein, gestiftet vom „Alten Amtshaus“.

Der Verleih Constantin Film stellte daneben den Erfolgsfilm „Dieses bescheuerte Herz“ von Marc Rothemund mit Elyas M’Barek und Philipp Noah Schwarz zur Verfügung. „Zum 22. Mal findet diese Aktion zusammen mit dem Wildeshauser Kino nun schon statt. Es ist ein würdiger Rahmen, das Wüstinger Jakkoloturnier zu beschließen“, betonte Köster.

Die Novelle „Pole Poppenspäler“ von Theodor Storm, der im Herbst 2017 seinen 200. Geburtstag hatte, stand am Samstag im Mittelpunkt im Saal der Kreismusikschule in Wildeshausen. Zum Storm-Abend hatte der Kulturkreis Wildeshausen Hartmut Schalke eingeladen. Vor vier Jahren hatte der Storm-Kenner die Novelle „Der Schimmelreiter“ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen in Wildeshausen gestellt, diesmal war es „Pole Poppenspäter“, ein früheres literarisches Werk Storms, über die magische Anziehungskraft und die gesellschaftliche Rolle des Puppenspiels.

Mit zwei Auszügen las Schalke aus der Novelle, hielt im Anschluss einen Vortrag, um die Zeit der Puppenspieler, aber auch die des Schriftstellers zu beleuchten. Nach einer Pause zeigte Schalke einen Filmbeitrag aus der frühen DDR. In der Literaturverfilmung der Defa von Artur Pohl aus dem Jahr 1954 wird die Novelle Pole Poppenspäler aufgearbeitet.

Altbekannte Jazzer in Wildeshausen konnte Jazzfreunde-Vorsitzender Jörg Skrzippek am Freitagabend im Saal der Kreismusikschule in Wildeshausen begrüßen. Zum dritten Konzert gastierten die „New Orleans Feetwarmers“ aus Bremen. 2011 und 2014 gastierte das Sextett bereits in der Kreisstadt. Und jedes Mal zogen sie ihre Publikum schnell in den Bann. Kaum ein Fuß blieb bei ihren Konzerten still. Das war auch am Freitag nicht übertrieben, denn der authentische New Orleans Jazz aus den 20er Jahren brachte das Lebensgefühl rüber und riss das Publikum in Kürze mit. Auf der Bühne musizierten Dieter Fasche (Kornett), Hans-Hilmer Eimer (Saxofon/Klarinette), Hansjörg Klotz (Saxofon/Klarinette), Manfred Eichholt (Banjo), Holger Wessehr (Trompete) und Wolfgang Frehse (Piano). Unter dem Strich boten sie ein Konzerterlebnis mit enormer Klangfülle und viel Herzblut.

Jörg Skrzippek hat an diesem Abend noch einmal die Werbetrommel gerührt. Er wies auf das Konzert „Swinging Ladies+2“ am 4. Mai hin. Engelbert Wrobel präsentiert in der Musikschule swingenden Mainstream-Jazz vom Allerfeinsten. „50 Karten sind schon online weg. 30 haben wir heute Abend verkauft. Geben Sie Gas, wenn Sie das Konzert nicht verpassen wollen.“

Gutscheine im Wert von jeweils 500 Euro gab es bei der Osterverlosung von „Moden Baute“ in Wildeshausen zu gewinnen. „Zwei Preise gab es – einen für eine Dame und den anderen für einen Herrn“, so Geschäftsführer Nasmi Alkanat. Die glücklichen Gewinner sind Ursula Oelje-schläger (Wildeshausen) und Hartmut Menkens (Klattenhof/Dötlingen). „Wir freuen uns und gratulieren den Gewinnern“, sagte Alkanat, der mit seiner Mitarbeiterin Karin Zarbock Gutscheine und Blumen überreichte. Auch Hartmut Menkens und Ursula Oeljeschläger freuten sich: Während Menkens sich noch nichts Konkretes ausgesucht hat, sondern dies bei Gelegenheit in Ruhe machen möchte, hat sich Ursula Oeljeschläger schon mal im Damengeschäft umgesehen. „Da lasse ich mich dann von Frau Zarbock beraten“, verriet sie.

Die Golfsaison hat wieder begonnen. Der Golfclub Wildeshauser Geest hatte am Wochenende zu einem außergewöhnlichen Wettkampf eingeladen. Pünktlich gegen Mittag ließ der Regen nach und die Sonne bescherte den 21 Spielerinnen und Spielern einen tollen Wettbewerb – auf einem zugegebenermaßen weichen Platz.

Beim Flaggenwettspiel geht es darum, mit einer Vorgabe von 36 Schlägen plus der persönlichen Spielvorgabe die neun Löcher zu spielen, bis die ermittelte persönliche Schlagvorgabe aufgebraucht ist. Die ersten Spielerinnen und Spieler mussten bereits an der Bahn 7 ihr Fähnchen an der Stelle in die Erde stecken, an denen ihr Ball mit dem letzten Schlag liegen geblieben war. Auch auf der Bahn 8 lichtete sich die Reihe der Spieler. Immerhin 13 Golferinnen und Golfern gelang es, die Bahn 9 zu erreichen. Drei von ihnen beendeten sogar diese Bahn und durften auf der Bahn 1 weiter spielen, bis auch ihr letzter Schlag geschlagen war. Im Klartext: Diese drei Spieler hätten sich in einem vorgabewirksamen Spiel verbessert und waren zu Recht Gewinner dieses 2. Wildeshauser Flaggenwettspiels. Spielführer Michael Weigelt beglückwünschte die Sieger Jing Li (1. Platz), Ina Förster (2. Platz) und Volker Scheffer (3. Platz). Sie freuten sich über je einen Präsentkorb mit Speisen und Getränken.

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