LANDKREIS Die gewählten Vertreter der Pfarrgemeinderäte für die nächsten vier Jahre stehen fest. Wichtige Aufgaben warten in der nächsten Wahlperiode.

Von sven Kamin LANDKREIS - Rundum zufrieden ist Pfarrer Heinz Holtmann mit der Wahlbeteiligung an den Pfarrgemeinderatswahlen in der Wildeshauser St. Peter Gemeinde nicht. Von den etwa 4200 Wahlberechtigten Katholiken haben lediglich 279 ihre Stimme abgegeben. Auch in Hude gingen von 1216 Wahlberechtigten nur 107 an die Urne. „Die vielen Katholiken, die nicht in den Gottesdienst gehen, haben auch kein Interesse an den Pfargemeinderatswahlen“, wiegelt Holtmann ab. Dass viele der 223 000 wahlberechtigten Katholiken im Oldenburger Land ihre Chance zur Mitbestimmung in ihrer Kirchengemeinde nicht nutzten, bedauert Holtmann. Schließlich lebe jede Gemeinde durch das Engagement und den Dialog ihrer Mitglieder mit den kirchlichen Amtsinhabern.

Der neue Wildeshauser Pfarrgemeinderat besteht aus 14 gewählten Mitgliedern, dazu kommen mit Pfarrer Heinz Holtmann, dem Pastoralreferenten Matthias Goldberg und Kirchenprovisor Bernd Nuxoll drei hauptamtliche Mitglieder. Sollte der neue Pfarrgemeinderat auf seiner ersten Sitzung am 23. November feststellen, dass eine Gruppe unterrepräsentiert ist, können bis zu vier Mitglieder von Pfarrer Holtmann nach Absprache mit den gewählten Mitgliedern nachberufen werden. Nachdem der bisherige Vorsitzende Stefan Brors die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte, zieht mit Joel Jung auch ein 16-Jähriger in den neuen Gemeinderat ein.

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„Der Pfarrgemeinderat hilft mit, eine lebendige Gemeinde zu gestalten“, so Holtmann. In der Liturgie-, der Kinder- und Jugendarbeit oder auch in der Ökumene können die Mitglieder zusammen mit den hauptamtlichen Kräften die Arbeit der Gemeinde beeinflussen. Außerdem stehen in der vierjährigen Wahlperiode wichtige Entscheidungen an. Wie in vielen anderen katholischen Gemeinden, soll auch in Wildeshausen bis 2010 eine Fusion mit einer anderen Gemeinde, der Herz-Jesu-Gemeinde in Ahlhorn, vollzogen werden.

Die Lösung dieser Frage zusammen mit der Entwicklung eines Modells, wie ein Pfarrer dann die Arbeit in zwei Gemeinden bewältigen soll, wird die Hauptaufgabe des neuen Pfarrgemeinderates sein. „Die Aufgaben die vor uns liegen müssen angepackt werden, damit wir den Aufbruch schaffen“, wünscht sich Holtmann.

Die neu gewählten Pfarrgemeinderäte

Aus den katholischen Pfarrgemeinderatswahlen 2005 sind folgende neue Mitglieder hervorgegangen (in der Reihenfolge der Stimmergebnisse)

Wildeshausen/Dötlingen: (279 Wähler)

Stefan Brors, Karola Müller, Monika Terfehr, Elisabeth Storck, Petra Kossen, Bernd Lögering, Martina Eylers, Annegret Arkenberg, Rita Willenborg-Surmann, Katja Rottmann, Gerald Rievers, Jeanette Vosding, Joel Jung, Lynette Jung

Hude:

(107 Wähler)

Peter Nowak, Jörg Kreusel, Mechthild Karrasch, Rosi Seegmüller, Marion Borsum, Bernd Wachsmann, Karl-Ernst Harms, Hans-Günther Janning, Stephanie Wessels sowie Stefan Lamm

Durch die Verschmelzung der Gemeinden Oldenburg-Bümmerstede (St. Josef Kirche), Kreyenbrück (St. Michael Kirche), Wardenburg (Heilige Drei Könige) und Sandkrug im nächsten Jahr fanden hier keine Wahlen statt. Sie sind für einen Zeitpunkt nach der Fusion geplant.

Die Pfarrgemeinderäte sind auf vier Jahre gewählt und sind Ansprechpartner für die Gemeindemitglieder.

Das Wahlalter ist, anders als bei politischen Wahlen, auf 16 Jahre heruntergesetzt.

Mehr als 1500 Frauen und Männer hatten sich zur Wahl gestellt.

Über die acht oldenburgischen Dekanate entsenden die Pfarrgemeinderäte ihrerseits Deligierte in die nächsthöheren Kirchengremien.

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