Viel Programm konnten gut 40 Kinder bei der Ferienaktion beim Hegering Hude erleben. Dabei planen die Jäger einen abwechslungsreichen Tag, bei dem Wissen gefragt ist, aber bei Mitmachaktionen auch pädagogische Fähigkeiten vermittelt werden, teilte Naturschutzobmann Heiko Pape mit.

Ein Programmpunkt war der Bau eines Insektenhotels. Es wurde Material benötigt, in dem sich Insekten und Wildbienen wohl fühlen: Abschnitte von kleinen Zweigen, grobe Gräser oder beispielsweise Lehm. Der Kreativität waren da keine Grenzen gesetzt. Am Ende konnte jedes Kind sein eigenes Hotel mit nach Hause nehmen.

Ebenfalls kreativ werden, mussten die kleinen Naturexperten bei einem Quiz, bei dem es unter anderem um die verschiedenen Federkleider von Vögeln ging. An mehreren Stationen konnten Antworten angekreuzt werden. Am Ende erhielt jeder eine Urkunde.

An einem Lernort Natur Mobil der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst konnten unterschiedliche Tiere beobachtet und bestimmt werden. Dazu gehörte auch das Finden von versteckten Tieren mit einem Fernglas auf einem Hochsitz im Hegering Hude und das Anfertigen von Tierspuren in Ton.

Viel Spaß hatten die Kinder im Wettlauf gegen die Jagdhunde. Hier war schnell klar, wer die Nase vorne hat. Mitmachen konnte die Kinder auch bei einigen anderen Übungen, die sonst für den Hund sind, so Pape. „Die Ferienspaßaktion war wie immer ein voller Erfolg für die Kinder.“

Im nächsten Jahr wird das Motto „Mit den Jägern zum Morgenansitz ins Revier“ lauten. „Am liebsten hätten sich schon die ersten Teilnehmer angemeldet“, teilte Pape mit.

Aufgeregt warteten die 35 Kinder des Talentcampus auf ihren Einsatz bei dem Stück „Hand in Hand – Von Freundschaft, Luftballons und Elefanten in Badelatschen“, das im Kulturhof in Hude aufgeführt wurde. Unter der Leitung der Regio- Volkshochschule (VHS) erfanden und übten die Kinder ein eigenes Theaterstück.

Nadja Groeger und Insa Wegener von der VHS hatten die Leitung für das Projekt. Bei der Premiere am Freitag wurden insgesamt fünf Szenen und ein Abschlusslied vorgeführt von der Schauspielgruppe von Sara Keri. Immer dabei der graue Elefant mit Badelatschen und der pinke Pudel, die das Verhalten der Kinder kommentierten. Der Elefant stand für die richtigen und der Pudel für die falschen Entscheidungen.

Unter anderem spielte eine Szene auf der Kirmes. Ein Mädchen musste sich entscheiden, ob sie lieber mit den beliebten Schülern was unternehmen wollte oder mit ihren Freunden. Das Mädchen entschied sich natürlich für ihre Freunde und verärgerte damit den Pudel. Am Ende fielen sich aber auch dieser und der Elefant freundschaftlich in die Arme.

Das Besondere an der gesamten Aufführung: Die Kostüme waren selbst genäht, die Texte selbst geschrieben und die Lichter- und Tonanlage wurden handbedient, so Groeger. Nach der Premiere erhielt jedes Kind eine Urkunde.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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