So viele Bayern auf Ganderkesees Bahnhof – ja gibt’s denn des? Nein, gibt es nicht: Es waren gar keine Original-Bayern, die sich da am Sonntag in Dirndl oder Lederhose auf den Weg nach Bremen machten. Vielmehr wollten sich die Ganderkeseer Handballnarren mit einem Besuch im Bayernzelt des Freimarktes schon mal warmlaufen für den nächsten Fasching um den Ring. Seit mehr 20 Jahren mache die zurzeit 36-köpfige Gruppe beim Fasching mit, berichtete Handballnarr Thomas Schön. Darüber hinaus hatte die Gruppe auch schon in „Abordnungen“ des Ganderkeseer Faschings am Bremer Freimarktumzug teilgenommen – zuletzt 2014, als sie mit ihrer mobilen Achterbahn in Ganderkesee in der Fußgruppenwertung siegte und dann in Bremen auf Platz zwei kam. In welchem Kostüm die Handballnarren am 6. Februar 2016 um den Ring ziehen, ist noch offen. Schön: „Wir treffen uns in Kürze zum Planen.“

In Kostüme schlüpften am Wochenende auch die Mitwirkenden an einem Theaterstück in der Bookholzberger Auferstehungskirche. Aus Anlass des Reformationstages spielten Andy Hertel (als Martin Luther), Pastor Hannes Koch (als Theologieprofessor Andreas Karlstadt), Frederik Koch (als Karlstadts Begleiter), Beate Landsmann (als Bote) und Sophia Koch (Priester) eine Episode aus Luthers Leben. „Chaostage in Wittenberge“ war das Stück überschrieben, in dem Andrea Auffarth den Part der Erzählerin übernahm. Gleich im Anschluss zogen die rund 60 Zuschauer mit Laternen um die Auferstehungskirche – um sich anschließend in großer Runde zu stärken.

Eine große Kolonne von „Hobbygärtnern“ griff am Sonnabend in Schlutter zum Spaten. Etwa 20 Anwohner von Delmestraße und Schillbroker Weg zogen los, um den unbefestigten Straßenrand zu verschönern. Gärtnermeister Burkhardt Stolz hatte zu diesem Zweck 1000 Narzissen-Zwiebeln gespendet. Die Blumen sollen in verschiedenen Farbe blühen und zum Hingucker werden. Die Idee, die beiden Straßen „aufblühen zu lassen“, stammt von Insa Schwarting-Bakenhus und Krimhild von Thaden. Nach vollbrachter Tat stärkten sich die Nachbarn bei Schwartings mit Erbsensuppe.

Höchst vielseitig präsentierte sich am Sonntagabend in der Schönemoorer Kirche St. Katharinen das Instrumentalensemble „WindWood & Co“. Knapp 40 Zuhörer waren gekommen, um sich das Konzert der Siegener Musiker anzuhören. Aus Sicht der Kirchengemeinde hätte die Resonanz zwar gern noch etwas größer sein dürfen, sagte Pastorin Susanne Wöhler. „Aber diejenigen, die da waren, waren begeistert.“ Besonders beeindruckt habe das Publikum die Vielfalt der Instrumente, die Vanessa Feilen, Jörn Pfeiffer und Andreas Schuss erklingen ließen. Unter anderem auf der Panflöte, auf dem Saxofon und auf der Harfe ließen die Multiinstrumentalisten fremde und eigene Kompositionen zum Lob Gottes erklingen und vollzogen die die Geschichte der Kirchenmusik nach.

Ein voller Erfolg war, wie berichtet, auch die Lego-Ausstellung „Steinstark“ vor drei Wochen im Berufsförderungswerk (BFW) in Bookholzberg. Organisatorin Marit Menninga und rund 40 Aussteller hatten dort etwa 1000 Besucher begrüßt, die sich nicht nur die Ausstellung ansehen, sondern auch im Café Corner bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen fachsimpeln oder in der Bauecke selbst gebaute Lego-Kunstwerke gegen eine Spende mitnehmen konnten. Dabei kam der stattliche Erlös von insgesamt 2000 Euro zusammen, die Marit Menninga jetzt im Kinderhospiz Löwenherz in Syke vorbeibrachte. Sie überreichte die Spende an Rosi Bohlmann, die sich im Namen der Einrichtung herzlich bedankte. Marit Menninga betonte bei der Übergabe, wie dankbar sie ihrem Arbeitgeber und dem Kollegen am BFW für ihre Unterstützung sei. „Auch den Ausstellern danke ich für ihre Bauwerke, die so unterschiedlich waren und zum Gelingen beigetragen haben.“

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