Märchen musikalisch entdeckt“ lautete das Motto am Wochenende bei einem Konzert im voll besetzten Saal der Musikschule des Landkreises Oldenburg in Wildeshausen. Rund 80 Kinder aus den Kursen der musikalischen Früherziehung boten vor großer Kulisse Lieder und Tänze aus bekannten Märchen. Gleich vier Geschichten standen im Blickpunkt des heiteren Nachmittags, der von Ute Klitte, Petra Hollstein und Monika Rauer geleitet wurde. Da ging es um „Hase und Igel“, die „Bremer Stadtmusikanten“, den „Däumling“ und „Die Räuber von Toulouse“. Alles wurde instrumental aber auch mit Gesang zusammen mit den Eltern umgesetzt. Ein Vergnügen für Jung und Alt, das schließlich in die Vergabe der Abschlusszertifikate für die Kinder, die sich eigens für die Aufführungen kostümiert hatten, mündete. Im Foyer wurde Kuchen angeboten, den die Eltern mitgebracht hatten. Die Musikschule spendierte dazu Kaffee und Limonade für alle. Nun sind alle Kinder in der Lage, sich ein Musikinstrument auszusuchen und das Angebot der Musikschule zu nutzen.

Dürfen wir Ihnen einen Kaffee anbieten? Möchten Sie einen selbst gebackenen Keks?“ – Mit einer Charme-Offensive sind Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeiterinnen der Diakonie Himmelsthür kürzlich auf ihre Nachbarn am Wildeshauser Marktplatz zugegangen, um sich für das gute Miteinander in der Stadt zu bedanken. Aus einem mitgeführten Bollerwagen schenkten sie an einem kühlen verregneten Maitag dampfenden Kaffee aus großen Kannen aus, berichtete Barbara Wündisch-Konz. Die Gruppe von zwölf Menschen besuchte unter anderem die Buchhandlung „Bökers am Markt“, die Markt-Apotheke, die Tourist-Information, das Stadthaus, die Volksbank, die Bäckerei Schnittker und „Schnittker am Markt“. „Überall wurden sie freundlich empfangen“, so Wündisch-Konz. Viele freuten sich über den Austausch und sagten, dass das Miteinander selbstverständlich sei. Außer dem Kaffee gab es Informationsmaterial der Aktion Mensch und kleine Geschenke, wie Taschen und ein Blumentöpfchen. Auf der Tasche der Diakonie Himmelsthür steht: „In diese Tasche passt kein Mensch. Wieso sollte dann jemand in eine Schublade passen? Gegen Schubladendenken. Für Inklusion.“ Hintergrund der Aktion war der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

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Anderthalb Jahre hat es gedauert, jetzt ist sie auch in Wildeshausen zu sehen: Die Wanderausstellung, die sich mit den wichtigsten Fragen rund um die Vereinten Nationen befasst. Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (CDU) holte sie in die Volkshochschule in die Wittekind­straße. „Die UN ist ein spannendes und aktuelles Thema“, sagte Grotelüschen bei der Eröffnung.

Anwesend waren auch Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski, sowie VHS-Mitarbeiter Manfred Huisinga und die Ratsvertreter Günter Reise (Seniorenunion), Eveyln Goosmann (SPD) und Gudrun Brockmeyer (CDU). Im Schulunterricht komme das Thema zu kurz, stellte Kuraschinski fest. Bis Samstag, 13. Mai, ist die Ausstellung in der VHS zu sehen. Wenn Schülergruppen Interesse an einer Führung haben, wenden sie sich per E-Mail an astridgrotlueschen.ma07@bundestag.de.

  

Schlangen vor den Ständen auf dem Schulgelände der St.-Peter-Schule waren nicht nur der Hinweis auf ein „tolles Schulfest“, wie es Rektorin Brigitte Schmidt nannte, sondern auch auf schönes Maiwetter mit bisweilen wärmenden Sonnenstrahlen.

„Die Welt ist rund und bunt“ hatten sich Schüler und Lehrer in diesem Jahr für das Schulfest ausgedacht. Dazu gab es an den verschiedenen Spielstationen Möglichkeiten, die Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Neu war dabei einmal ein ganz altes Spiel. Mit Murmeln ging es um Punkte und beste Würfe.

Auch beim Dosenwerfen flogen die Bälle wie in alten Zeiten. Gefühl brauchten die Mädchen und Jungen beim Ertasten von Gegenständen in der Tastkiste. Ein Rennen mit dem Bobbycar im Parcours und ein Schminkstand fehlten natürlich auch nicht. Außerdem ließe sich die Liste noch beliebig weiter fortführen.

Der Förderverein der St.- Peter-Schule wartete außerdem mit einer großen Tombola auf. Zu den vielen Preisen gehörten unter anderem auch ein Werder-Fußball und ein Werder-Trikot. Natürlich mit den Originalunterschriften der Spieler von der Weser. Daneben konnten Eintrittskarten für den Tierpark Thüle neben vielen anderen Preisen gewonnen werden.

Die Eltern hatten wieder für eine Cafeteria gesorgt. Selbstgebackenes mundete neben Bratwurst und Pommes. Doch, wer etwas gegen Hunger und Durst unternehmen wollte, der brauchte St.- Peter-Taler. Gegen Euro und Cent konnten die Taler als Währung für das Schulfest erstanden werden.

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