Getragene Weihnachts- musik und rockige Beatles-Stücke – geht das zusammen? „Logisch“, sagt die Band „Querbeat“ – zu der Thomas Fleischer, Stefan Keller, Dirk Brinkmann, Oliver Grube und Torge Kublank gehören. Am Wochenende zeigte das Quintett, wie: Bei den Aufnahmen für die CD „Weihnachtszeit in Ganderkesee“ kombinierte die Band den Text von George Michaels „Last Christmas“ mit „Mister Postman“ – und verhalf Bing Crosbys schnulzigem „White Christmas“ durch die Melodie von „Ticket to Ride“ zu deutlich mehr Tempo. Mit ihrer Musik fällt Querbeat auf der CD ziemlich aus dem Rahmen – was, so flachste Bassist Fleischer, „hoffentlich nicht dazu führt, dass da beim Hören der CD gesagt wird: Ich drück weiter.“ Die Idee zu der eigenwilligen Kombination stammt nicht von Querbeat, sondern der „Rubber Band“. 2008 war Fleischer bei einem vorweihnachtlichen Besuch in den USA auf eine CD der „Gummiband-Band“ mit Weihnachtsliedern nach Beatles-Noten gestoßen. 2009 spielte Querbeat neun Stücke davon nach, teils habe man die Ergebnisse dann auf dem Ganderkeseer Weihnachtsmarkt vorgestellt. Übrigens: Mit der Musik der Beatles kennt sich Querbeat aus – schließlich waren die fünf bei ihren Auftritten bei den Faschings-Büttenabenden 1998 selbst in die Rolle der Pilzköpfe aus Liverpool geschlüpft.

Musik, die eher selten zu hören ist, erklang am Sonntagabend bei einem Geistlichen Konzert in der Cyprian- und Corneliuskirche zu Ganderkesee. Annette Pritschow (Sopran), Angela Kirstges (Alt), Marco Pritschow (Tenor), Martin Herrmann (Bass), Helga Thomas, Norbert Ternes (Violinen), Bodo Bemmer (Viola), Christiane Rudolph (Cello) und Peter Elgeti (Orgelpositiv und Leitung) stellten die Missa e-moll von Antonio Caldara (1670 bis 1736) und das Magnificat B-Dur von Francesco Durante (1684 bis 1755) vor. Dazwischen erklang – quasi als Verbindung – die Sonate G-Dur von Johann Adolf Hasse (1699 bis 1783). Dass da eher wenig bekannte Kompositionen erklangen, war kein Zufall: „Ich mache gern Musik, die andere nicht machen“, sagte Kantor Peter Elgeti.

Ganz andere Musik war am Sonntagnachmittag im Spiegelsaal der TSV-Vereinsheims am Immerweg zu hören. Etwa 70 Interessierte waren dort der Einladung des Sportvereins zum Oktoberfest-Singen gefolgt – manche in Lederhosen beziehungsweise Dirndl. Für die instrumentelle Begleitung sorgten Werner Lüdeke, Erich Kurzawski, Hans Brandt, Helmut Pleus, Günter Kügler, Horst Steppat und Günter Stolle – wobei Letztgenannter auch mit launigen Worten up Platt durchs Programm führte. Die musikalische Reise des Chores begann am Bahnhof und führte über den Schwarzwald in die Alpen, zum Böhmerwald und zurück.

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