Betrifft: Neue Debatte um Tierhaltungsanlagen (NWZ vom 23. August):

Unter dem Decknamen „Steuerung von Tierhaltungsanlagen“ wird hier einzig und allein die Steuerung der künftigen Gewinne von Landvolkmitgliedern, die zudem zum Teil gleichzeitig Mitglieder im Gemeinderat sind, gesichert. Wenngleich die Bevölkerung (...) mehrheitlich Nichtlandwirte sind, werden Entscheidungen nicht etwa im Namen des Volkes, sondern (...) im Namen des Landvolkes getroffen. Ich habe alle SPD-Ratsmitglieder, insbesondere auch den Bürgermeister, gefragt, welches Angebot sie den Nichtlandwirten, dem Umweltschutz und dem Tierwohl machen. Das Resultat lautet: Es gibt kein Angebot. (...)

Das Risiko einer offenen und ehrlichen Bürgerbeteiligung wird diese Gemeinde, nach dem Ergebnis der Befragung zur Ansiedlung der Hähnchenschlachterei, nicht noch einmal eingehen. Das Votum der Mehrheit war eindeutig: Keine weiteren Ställe.

Von glaubwürdiger Demokratie ist die Mehrheit im Rat zurzeit meilenweit entfernt.

Wilfried Papenhusen Wildeshausen

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