Mit einer Überraschung wartete Werner Lüdeke, langjähriger Leiter des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee, beim Neujahrsempfang der CDU im Stenumer Hotel Backenköhler auf. Komponist Lüdeke, der mit Dutzenden von Märschen, Walzern, Polkas, Fantasien oder Suiten bereits Tausende in ganz Europa begeistert hat, überreichte dem ehemaligen Ministerpräsidenten David McAllister Noten und Satz seines selbst verfassten Werkes „Niedersachsen meine Heimat“. Das Stück für Gemischten Chor und großes Blasorchester sei in jener Zeit entstanden, als er im Norden Pionierarbeit für die Musik- und Spielmannszüge der Feuerwehren geleistet habe, berichtete der Ganderkeseer. Lüdeke war unter anderem 1988 bis 2002 Bezirksstabführer im alten Regierungsbezirk Weser-Ems und hatte die Bezirks-Wertungsspiele eingeführt. CDU-Landeschef McAllister, der in Stenum zum Thema „Deutschlands Verantwortung in Europa“ redete, war sichtlich angetan: „Und das aus der Feder eines Oldenburgers.“ Er versprach, das Werk seinem Chor in Bad Baderkesa ans Herz zu legen.

Als weiteres Geschenk nahm McAllister das Buch „Ganderkesee – einst und jetzt“, das in der NWZ -Geschäftsstelle erhältlich ist, mit nach Hause. CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Hillard Bley und Geschäftsführerin Heiderose Runge bedankten sich im Namen der mehr als 150 Zuhörer für den Redebeitrag. Als Landesbediensteter habe er bislang nur Geschenke im Wert bis 10 Euro annehmen dürfen, berichtete McAllister. „Aber seit dem 19. Februar bin ich ein freier Mann.“

David McAllister, CDU-Spitzenkandidat für die Europawahl am 25. Mai, warb pointiert für den Urnengang. An diesem Sonntag werden im Landkreis Oldenburg auch Bürgermeister und Landrat gewählt. In Ganderkesee handele es sich um eine „Bürgermeisterinnen-Wahl“ spielte McAllister auf die einzige Kandidatin in der Gemeinde, Amtsinhaberin Alice Gerken-Klaas, an. Über die Landratswahl wolle er lieber nicht sprechen. Unter den Gästen des 20. Empfangs, der seinerzeit auf Initiative von Hans-H. Hubmann ins Leben gerufen wurde, begrüßte Hillard Bley allerdings CDU-Bürgermeisterkandidaten aus anderen Gemeinden, so Herwig Wöbse (Samtgemeinde Harpstedt) und Manfred Huck (Hatten).

Auf viele Besucher hofft auch der Schützenverein Bergedorf, wenn am 30. und 31. August Schützenfest gefeiert wird. Auf den Höhepunkt des Vereinsjahres schauten die Mitglieder jetzt bei der Jahreshauptversammlung schon einmal voraus. Die Zusammenkunft in der Schießhalle nutzte Vereinsvorsitzender Detlef Kup­ner außerdem, um die Vereinsmeister des vorigen Jahres zu ehren. Erfolgreichste Schützin war Maren Johannes, bester Schütze Simon Becker. Vereinsmeister in der Altersklasse wurde Hans-Joachim Skibbe. Bei den Schülern wurden gleich drei Vereinsmeister-Titel vergeben. Mirco Timmermann lag auf der Rika-Anlage vorn, Iris Timmermann lieferte die besten Ergebnisse aufgelegt und im Freihand-Schießen ab.

Geehrt wurden des Weiteren auch die Sieger der „Gemischten Bedingung 2013“. Bei den Damen lag Tina Helmbold vorn, bei den Herren gewannen diese Schützen: Heino Wohlers, Simon Becker, Jens Schröder, Merlin Ahlers, Lars Lehmkuhl und Hans-Hermann Düßmann. In der Altersklasse siegten Gerd Pelz und Hans-Joachim Skibbe (vierfach).

Von der Verkehrsinfrastruktur, über die Meisterpflicht, den Fachkräftebedarf bis hin zur bürokratischen Belastung der Unternehmen – eine breite Themenpalette diskutierten Spitzenvertreter der Kreishandwerkerschaften Delmenhorst/Oldenburg-Land und Wesermarsch mit den heimischen Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) und Susanne Mittag (SPD). Am Beispiel der seit 2004 weggefallenen Meisterpflicht im Fliesenlegerhandwerk warnte Hartmut Günnemann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, vor einem „gnadenlosen Unterbietungswettlauf“. Der Meisterbrief sei ein Qualitätsmerkmal. „Sie rennen bei uns offene Türen ein“, betonte Susanne Mittag. Der Erhalt des Meisterbriefes sei im Koalitionsvertrag verankert. Delmenhorster Handwerksvertreter sprachen zudem die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur an.

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