LANDKREIS Am drittletzten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga werden an diesem Wochenende die ersten Entscheidungen fallen. Nachdem der FC Ohmstede das Nachholspiel gegen den VfL Stenum verloren hat, gibt es für den VfL Wildeshausen und den TSV Ganderkesee noch minimale Chancen, die Klasse halten zu können. Am Sonntag treffen beide Abstiegskandidatren im Krandel aufeinander. Nur mit einem weiteren Sieg gegen Obenstrohe kann der VfL Stenum seine kleine Meisterschaftschance wahren. Der Ahlhorner SV hofft indes auf eine Wende beim stark abstiegsbedrohten TSV Oldenburg.

TSV Oldenburg – Ahlhorner SV (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Marx). Die Ahlhorner müssen versuchen, für einen versöhnlichen Abschluss der Rückrunde zu sorgen, in der es so gar nicht nach den Vorstellungen von Spielertrainer Carsten Stammermann lief. Allerdings muss die Elf mehr Widerstand und Begeisterung als zuletzt zeigen, um nicht auch beim vermeintlichen Absteiger nur zweiter Sieger zu sein. „Der Druck liegt klar beim TSV, wenn die theoretische Chance auf den Klassenerhalt gewahrt werden soll“, sagt Stammermann, weshalb er sein Team defensiv einstellen und auf Konter ausrichten wird. Durch die jüngste Negativserie des ASV werde die Mannschaft den Gegner trotz des 9:1-Kantersiegs im Hinspiel nicht unterschätzen. Obwohl mit Kai Brüning und Marius Bauer zwei Stammkräfte ins Team zurückkehren, plagen die Ahlhorner weiterhin Personalsorgen. Neben dem langzeitverletzten Chris von Behren fehlen Patrick Peci (Rotsperre) und Axel Wilgmann

(Operation).

Bekannt wurde, das Rainer Iken den Verein am Ende der Saison verlassen wird. Auch Stefan Reich und Servet Zeyrek werden gehen. Dagegen steht mit Carsten Feist (Munderloh, Brake) ein erster Neuzugang fest.

VfL Stenum – TuS Obenstrohe (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Markwart). Der Zweite empfängt den Dritten, eigentlich ein Spitzenspiel. Doch bei satten zwölf Punkten Rückstand auf den VfL kann beim Gast aus Obenstrohe nicht wirklich von einem Verfolger gesprochen werden. Obwohl die Hammes-Elf nur fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter VfB Oldenburg II hat, scheint der Meisterschaftskampf zu Gunsten des VfB entschieden zu sein. Denn in den ausstehenden drei Partien treffen die Oldenburger noch auf die Abstiegskandidaten Wildeshausen und TSV Oldenburg. Das Restprogramm des VfL ist dagegen schwerer.

VfL Wildeshausen – TSV Ganderkesee (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Mittwollen). Zum Krisengipfel im Krandel trifft der heimische VfL auf den TSV Ganderkesee. Die Ausgangslage ist eindeutig: Der Sieger dieser Partie kann sich nur dann noch Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen, wenn am heutigen Sonnabend Ohmstede gegen Nordenham nicht gewinnt. Endet das Derby bei einer Ohmsteder Niederlage remis, müssen beide Teams den Gang in die Kreisliga antreten.

„Wir glauben nicht mehr an den Klassenerhalt“, sagt TSV-Coach Matthias Trätmar. „Ohmstede wird es schaffen. Selbst wenn wir gewinnen – unsere Hoffnungen werden umsonst sein“, schätzt er die Lage realistisch ein. Außer Stefan Reiss und Arif Sakin stehen ihm alle Akteure zur Verfügung.

Kämpferisch gibt sich dagegen VfL-Trainer Ulrich Bohrer: „Es sieht düster aus, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Selbst wenn wir es nicht schaffen, die Jungs sollen zeigen, was sie können.“ Für die letzte Chance auf den Klassenverbleib steht ihm nach der Rückkehr von Maximilian Klatte der gesamte Kader zur Verfügung.

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