Ganderkesee /Landkreis 990 Geflügelhalter gibt es im Landkreis Oldenburg. Nach dem Auftreten einer hoch ansteckenden Variante der Vogelgrippe in Mecklenburg-Vorpommern und drei Fällen in den Niederlanden seien sie hochgradig alarmiert. „Bei uns gehen täglich zahllose Anrufe ein“, bestätigte Kreisveterinär Dr. Carsten Görner.

Derzeit sei es besonders wichtig, Vorsorge zu treffen. Die Stallhygiene sei oberstes Prinzip. Beim Füttern von Geflügel außerhalb von Ställen müsse sorgsam darauf geachtet werden, dass keine Wildvögel Zugang haben. Auch sollte kein Einstreu unter freiem Himmel gelagert werden.

Diese Marschroute hält auch Werner Wachtendorf, Gänsezüchter aus Immer, für richtig. Er habe vor einiger Zeit schon zwei Weideunterstände gebaut. Diese Investition zahle sich nun aus. Als Vorsichtsmaßnahme sei ein Großteil seiner Tiere, die in wenigen Tagen abgeholt werden, bereits eingesperrt. Die Kontrollen würden jedoch eine deutlich längere Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem müsse er täglich zwei bis drei Rundballen einstreuen.

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Auch Landwirt Onno Osterloh, der mehrere Putenmastställe in Immer unterhält, setzt auf Prävention: „Wir haben den Publikumsverkehr in unseren Ställen auf ein Minimum reduziert.“ Inzwischen gehöre es zum Standard, dass jeder Lkw, der auf den Hof fahre, desinfiziert werde. Ebenso wichtig sei es, dass Falltiere nicht in der Nähe der Betriebsstellen gelagert werden. „Das entspricht auch unseren Qualitätsvorschriften“, so Osterloh.

Rund acht Millionen Stück Geflügel gibt es Görner zufolge im Landkreis. Nach den Vorkommnissen in den Nachbarländern sei es besonders wichtig, Vorsorge zu treffen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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