BREMEN /GANDERKESEE Die Gewinner saßen direkt an der Bahn – in Verlängerung des Zielstrichs. Auch in den Partyhallen hatten sie Spaß.

Von Christian Bartsch BREMEN/GANDERKESEE - In Zweifelsfällen hätten sie als Wertungsrichter einspringen können: Die zehn Gewinner der NWZ-Verlosung hatten gestern beim Bremer Sechstage-rennen die mit Abstand beste Sicht auf das Geschehen. Ihre exklusiven Logenplätze lagen direkt auf Höhe des Zielstriches, so dass sie auch knappste Entscheidungen hautnah verfolgen konnten. Hätte man die wichtige Linie verlängert, sie wäre längs über dem Tisch verlaufen.

„Heute hier in der Loge dabei sein zu können, ist wirklich ein tolles Erlebnis“, freute sich Marion Dellwo aus Bookholzberg. Sie war gemeinsam mit Ehemann Ingo nach Bremen gekommen und drückte die Daumen für Topsprinter Erik Zabel. „Wir haben beide mit Radsport sonst nicht so viel zu tun, aber das ist ja ein bekannter Fahrer“, so Ingo Dellwo. Auch einen Rundgang durch die angrenzenden Partyhallen hatten sich die beiden Bookholzberger vorgenommen: „Da gehen wir einfach mal bummeln und schauen uns um.“

„Später mal ein bisschen die Beine vertreten“, wollte sich auch Reiner Geerken. Der Ganderkeseer hatte Ehefrau Gertrud zum exklusiven Sonntagsausflug mitgenommen. „Vor zehn Jahren waren wir schon einmal beim Sechstagerennen, aber da haben wir ganz oben unter dem Dach gesessen und nicht so schön wie hier“, erinnert sich der glückliche Gewinner. Auch über den Sektempfang und das Büfett, mit dem alle NWZ-Gewinner im Bremer AWD-Dome begrüßt worden waren, hatten sich beide sehr gefreut: „Das war gigantisch.“ Wer ihrer Meinung nach das Rennen gewinnt? „Keine Frage, der Erik Zabel.“

Den für das Team Milram startenden Sprinter, der gemeinsam mit dem Schweizer „Alpenexpress“ Bruno Risi um das Bremer Lattenoval jagte, hatten auch Elke Osterloh und ihr Ehemann Manfred ganz oben auf ihrer Liste: „Wir liefern an die Nordmilch, da stehen wir natürlich hinter dem Milram-Team“, verrieten die beiden Ganderkeseer, die einen Milchviehbetrieb führen.

Bereits am Eröffnungsabend in der Halle gewesen waren Marga Klug und ihr Ehemann Herbert: „Am Donnerstag haben wir uns das Anschießen angesehen.“ Das Paar bezeichnet sich als „durchaus radsportbegeistert“ und hatte eine dementsprechend klare Einschätzung über Lokalmatador Andreas Kappes parat: „Der Kappes macht das nicht mehr, der ist zu alt. Am Ende stehen Zabel und Risi oben.“

Auf der Showbühne erkannte Reiner Geerken dann auch noch alte Bekannte: „Das ist doch die Five Set Band“, sagte er fachkundig. „Die spielt auch in Ganderkesee beim Fasching.“

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