GANDERKESEE Die Temperaturen waren am Wochenende zwar wenig sommerlich, doch 391 Schwimmer ließen sich in Ganderkesee davon nicht abschrecken. Sie zogen beim „Schwimm-Festival“ des SVG im Freibad am Heideweg ihre Bahnen.

Nach 43 Wettkämpfen ging der Delmenhorster SV mit 827 Punkten als erfolgreichste Mannschaft aus dem Wettkampf hervor. Die Gastgeber vom SVG belegten mit 245 Punkten den zweiten Platz vor der TSG Hatten-Sandkrug mit 142 Punkten.

Die Krönung einer guten Mannschaftsleistung war für den SVG der Mehrkampf-Sieg ihres Schwimmers Jörn Wolters. „Das kam völlig unerwartet, und wir freuen uns besonders darüber“, sagte Neele van den Bongardt, die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit beim SVG.

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Neben Wolters zeigten auch andere Schwimmer aus dem Landkreis Oldenburg sehr gute Leistungen. Lena Großklaus (Jahrgang 2000) von der TSG Hatten-Sandkrug siegte über 50 Meter Rücken. Über die gleiche Entfernung war Lukas Menke (Jahrgang 1996) vom Wardenburger SC erfolgreich, der im Brustschwimmen gewann. Die 100-Meter-Freistilstrecke ging bei den Jahrgängen 1994 bis 1995 an Phillip Meyer vom SV Wildeshausen.

Der SV Ganderkesee zog nach dem Wettkampf ein positives Fazit: „Die Jugendwarte waren sehr zufrieden mit der Aktion“, meinte van den Bongardt. Die Jugendwarte hatten zusammen mit Schwimmern des Vereins ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.

Ein negativer Vorfall ereignete sich jedoch am Freitag am Rande, als vier Schwimmer der SG Weser-Ems/Oldenburg wegen Alkoholmissbrauchs nach Hause geschickt wurden. Einige ihrer Vereinskameraden solidarisierten sich mit ihnen und traten ebenfalls die Heimfahrt an.

Insgesamt sei das Festival aber sehr entspannt verlaufen, meinte van den Bongardt. Dies liege vor allem an der Starterzahl, die im Vorjahr mit 541 noch wesentlich höher lag. Ein Grund für diesen Rückgang war die Verlegung des Wettkampfes in den September. „Ich habe mit mehreren Vertretern von Gastvereinen gesprochen, die sich einen früheren Zeitpunkt wünschen“, sagte Annegret Bahr, die Vorsitzende des SVG. Der Grund sei, dass viele der Vereine bereits auf der Kurzbahn trainieren, die in der Winterzeit genutzt wird. Die Umstellung auf die Langbahn im Freien sei für sie zu groß. In einer „Nachlese“ möchten die Verantwortlichen des SV Ganderkesee in der nächsten Woche über die Terminfrage beraten, kündigte Bahr an.

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