Wohlde Sören Pedersen hat sich in seiner langen Reitsportkarriere schon viele Träume erfüllt. Aber er hat noch einen weiteren. Der hat auch mit Turnieren zu tun, aber nicht mit errittenen Erfolgen: Zum dritten Mal hat der gebürtige Däne samt Team auf seiner Reitanlage in Wohlde, An den Reiterhöfen 10, das „Fest der Pferde“ ausgerichtet.

Bei bestem Wetter konnten über 80 Reiter in Springprüfungen von der Klasse A bis S an den Start gehen – Amateur bis Profi. Pedersen ist darüber sehr glücklich, aber das Ganze könnte noch eine Nummer größer sein, wenn es nach ihm ginge.

„Sieg nicht so wichtig“

„Toll wäre eine internationale Ausrichtung dieser Veranstaltung. Dann könnten ausländische Gäste drei oder vier Tage hier bleiben und erleben, wie schön die Wildeshauser Geest ist.“ Dafür müsse er aber noch mit Sponsoren sprechen und die Planungen intensivieren.

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Pedersen steht in Stiefeln, weißer Reithose und dunklem Sakko im großen weißen Zelt neben dem weitläufigen Gras-Turnierplatz. Derzeit läuft das M**-Springen, an dem er selbst gerade teilgenommen hat. Momentan liegt er mit seinem siebenjährigen Wallach Araconti auf Platz Eins. „Ich muss ja ab und zu beweisen, dass ich noch ein bisschen reiten kann“, sagt der Pferdemann und muss lachen. Ob er letztlich wirklich gewinnt, sei ihm indes nicht so wichtig. Am Ende des zweiten Turniertages steht allerdings fest: Kein Pferd-Reiter- Paar war schneller als Pedersen und Araconti.

Warum er die Springprüfungen nicht aufs Wochenende gelegt hat, erklärt sich für einen Profi wie Pedersen von selbst: „Ich bin samstags und sonntags meist sowieso sehr viel unterwegs, da hätten wir es organisatorisch gar nicht geschafft, unser Turnier auf die Beine zu stellen.“ Und die Berufsreiter und -trainer wissen das zu schätzen. So auch „PS“, also Paul Schockemöhle. Mit ungefähr 25 Pferden sind verschiedene Reiter unter seinen Fittichen in Wohlde an den Start gegangen. „Junge Pferde können hier ins Turniergeschehen kommen und Erfahrungen sammeln. Und die Reiter können viele Prüfungen reiten“, lobt der Leiter der Deckstation aus Mühlen die Veranstaltung. Er betitelt das Fest der Pferde als „top Aufbauturnier“.

Profis und Amateure

Auch Reiter aus der Region, so zum Beispiel Rolf Moormann vom RV Ahlhorn, nutzen die Gelegenheit. Für ihn ist es der Einstieg ins Turniergeschehen dieses Jahres. „Das hat wirklich Spaß gemacht. Dieses Turnier kommt der Idealform schon sehr nahe.“ Ihm gefalle besonders, dass sich auf solchen Veranstaltungen auch Amateure aus der Region mit Profis messen könnten. Ob diese Teilnehmer demnächst vielleicht nicht nur deutsche Reitpässe haben, das entscheidet sich vielleicht schon ganz bald.

Imke Harms Reporterin / Redaktion Wildeshausen
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