WILDESHAUSEN Chance vergeben: Die Verbandsliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen hätten am Sonnabend den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können. Doch es kam ganz anders. Die Wildeshauser verloren beim Tabellenletzten Bremen 1860 II mit 0:3 (21:25, 21:25, 14:25) und brachten sich damit in große Schwierigkeiten.

„Wie ein Absteiger“ hätte die Mannschaft agiert, so VfL Spielertrainer Frank Gravel über die Begegnung. „Jetzt ist man gefühlt mit dem schlechtesten Satzverhältnis der drei Konkurrenten Bremen, Oldenburger TB II und Wildeshausen Tabellenletzter und Absteiger.“

Die Bremer hatten sich in der ersten Partie des Tages viel Motivation geholt. Gegen den Tabellenvierten DJK Bösel verwandelten sie im Tiebreak einen 12:14-Rückstand in ein 16:14 und damit in einen 3:2-Sieg. Die Gastgeber zeigten anschließend in ihrer zweiten Partie mehr Biss als die Wildeshauser. „Wir wirkten wie gelähmt wirkten und fanden nie zu unserem Spiel“, so Gravel. Im ersten Satz lagen die Wildeshauser immer mit ein, zwei Punkten hinter Bremen. Sie konnten zwar immer verkürzen, aber nie in Führung gehen. Der Block wurde in dieser Phase ständig angeschlagen und macht keine Punkte. Bis zum 21:22 hielten die Wildeshauser den Satz offen. Ein Annahmefehler brachte dann die Vorentscheidung für Bremen.

Zum zweiten Satz kam Andreas Fortmann für Christian Nowara, der sonst in der zweiten Wildeshauser Mannschaft spielt und zuvor durchaus überzeugt hatte. Der VfL ging mit 4:0 in Führung. Doch nach leichten Fehlern wurde aus dem Vorsprung ein 4:6-Rückstand. Diesem liefen die Wildeshauser wieder lange hinterher. Beim 20:21 waren sie dann wieder dran. Die nächste Annahme der Bremer kam direkt über die Netzkante zum VfL. Doch Markus Schindler hatte Pech: Sein Versuch, den Ball ins Bremer Feld zu drücken, endete an der Netzkante – Punkt für Bremen. Mit dem nächsten Angriff punktete der Gastgeber erneut und lag mit 2:0 vorn. Im dritten Satz ging dann bei den Wildeshausern nichts mehr. Sie ergaben sich ihrem Schicksal und gingen mit 14:25 unter.

Der VfL steht zwar noch auf dem siebten Platz, hat aber das schlechteste Satzverhältnis der Mannschaften mit acht Pluspunkten. „Wollen wir die Klasse noch halten, müssen wir mindestens eines der letzten drei Spiele gewinnen“, so Gravel. „Dafür müssen wir die Leistung aber wieder deutlich steigern.“

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Helge Mildes, Markus Schindler, Claus Meyer, Andreas Fortmann, Joachim Lührs, Jens-Uwe Prütz, Christian Nowara.

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