WILDESHAUSEN Trotz einer im Vergleich zu den ersten Saisonspielen verbesserten Leistung standen die Verbandsliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen nach ihrem Auswärtsspiel bei der VSG Ammerland II wieder mit leeren Händen da. Sie verloren den Tiebreak gegen den Oberliga-Absteiger mit 12:15. Nach dem 2:3 (25:19, 23:25, 16:25, 25:20, 12:15) weisen die Wildeshauser 2:6 Punkte auf und stecken im Tabellenkeller fest. „Der Kampf gegen den Abstieg hat begonnen“, so VfL-Spieler Frank Gravel.

Lediglich sieben Wildeshauser Spieler traten die Fahrt nach Westerstede an. Im ersten Satz stand das Team gut im neu formierten Annahmeriegel und baute seine Angriffe gut auf. Weil Claus Meyer den Block verstärkte, konnte sich der VfL Mitte des Satzes absetzen, da sich auch alle Angreifer durchsetzten. Das Ergebnis war das 25:19.

Im zweiten Durchgang scheiterten die Wildeshauser immer häufiger am guten Ammerländer Block. Bis zum 18:18 blieb es eng. Als beim VfL leichte Abstimmungsprobleme auftragen, zog Ammerland weg. Die Wildeshauser versuchten zwar noch einmal alles. Sie wehrten vier Satzbälle ab, mussten den Satz aber doch abgeben.

Zu Beginn des dritten Satzes entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der VfL lag zunächst sogar vorn. Doch schon in dieser Phase wurde zu wenig in der Sicherung getan, um den Vorsprung zu vergrößern. Beim 14:14 kam es zu Diskussionen in der Mannschaft, die leider für weitere Unruhe im Annahmeriegel sorgten. Der Satz war weg.

Dann fanden die Wildeshauser ihre Ruhe wieder. Sie nahmen einen Annahmespieler mehr mit in den Riegel. Das sollte sich auszahlen. Früh setzten sie sich bis auf 13:6 ab, gaben die Führung nicht mehr aus der Hand und glichen zum 2:2 aus.

Kleine Fehler in der Annahme im Tiebreak sollten dem VfL das Genick brechen. Das Spiel blieb ausgeglichen bis zum 5:3 für Wildeshausen, ehe die ersten Annahmefehler ihnen einen 5:7-Rückstand bescherten. Der VfL kam wieder auf 9:10 heran. Nach einem weiteren Annahmefehler lag er aber mit 9:13 hinten. Dieser Rückstand war dann zu groß. „Leider fehlten die Alternativen, um mal kurzfristig für Entlastung in der Annahme sorgen zu können, sonst wäre auf alle Fälle mehr drin gewesen“, so Gravel.

Markus Schindler, Frank Gravel, Thomas Heckel, Helge Mildes, Joachim Lührs, Claus Meyer und Jens-Uwe Prütz

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