WILDESHAUSEN Für die Verbandsliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen brechen schwere Zeiten an. Sie verloren am Sonntag ihre Heimspiele gegen die TG Wiesmoor (15:25, 22:25, 25:17, 20:25) und den SC Bakum (25:15, 20:25, 17:25, 18:25) jeweils mit 1:3. Das Team habe wie ein Absteiger gespielt, gab VfL-Spielertrainer Frank Gravel zu. „Wir sind nach der Weihnachtspause völlig saft- und kraftlos aufgetreten. Die Niederlagen waren verdient.“ Der VfL rutschte auf einen Tabellenplatz ab, der am Saisonende den Gang in die Landesliga bedeuten würde.

Im Spiel gegen Wiesmoor klappte der Spielaufbau der Wildeshauser nicht. Die Pässe kamen zu ungenau auf den Zuspieler. Zudem konnte die VfL-Abwehr über die gesamte Spieldauer den gegnerischen Außenangreifer nicht aus dem Spiel nehmen, so dass dieser immer die entscheidenden Punkt markierte. Im ersten Satz hielt der VfL nur bis zum 14:17 mit. Im zweiten Durchgang schafften es die Wildeshauser zur Satzmitte hin, einen gegnerischen Vorsprung auszugleichen. Doch immer, wenn sie hätten vorbeiziehen können, passierte ein Aufschlagfehler oder ein anderer Patzer.

Im dritten Satz profitierten die Gastgeber von Konzentrationsschwächen der Wiesmoorer. Nach dem 19:17 holte sich der VfL mit starken Aufschlägen von Thomas Heckel und guten Blockaktionen das 1:2. Doch dann verpatzte er den Start in den vierten Satz – 1:7. In der Folge stimmte aber der Einsatz und das Team kämpfte sich von 14:20 bis auf 20:20 heran. Doch dann lief in der Annahme, im Zuspiel und im Angriff wieder nichts mehr, so dass die nächsten fünf Punkte und der Sieg an die Gäste gingen.

Gegen Bakum ging es für den VfL eigentlich darum, den Vorsprung auf die Gäste im Kampf um den Klassenerhalt zu wahren. Die Wildeshauser begannen konzentrierter und hatten im ersten Satz die SCB-Angreifer Jens Sommer und Sebastian Koch mit dem Block im Griff. Da auch die Aufschläge gut kamen, ging der VfL mit einem 25:15 mit 1:0 in Führung. Bis zum 10:8 im folgenden Satz lief der VfL-Motor weiter rund. Doch dann begann er wieder zu stottern. Bis zum 16:15 lagen die Wildeshauser zwar noch vorn, doch zum Satzende hin, machten dann die Bakumer die Punkte. Im dritten Satz ließen die Kräfte bei den VfL-Spielern nach. Sie machten viele vermeidbare Fehler. Nach dem 5:6 gerieten sie mit 5:11 in Rückstand. Der Satz war schon entschieden. Umstellungen auf den Angriffspositionen beim VfL führten zunächst zur 9:7-Führung im vierten Satz. Zwei leichte Fehler zerstörten aber auch die letzten Hoffnungen auf einen Sieg. Die Wildeshauser ergaben sich ihrem Schicksal.

„Jetzt kann es nur noch darum gehen, sich in der fünfwöchigen Pause zu stabilisieren, um den Relegationsplatz zu erreichen und den direkten Abstieg zu vermeiden“, erklärte Gravel. Das Restprogramm des VfL ist allerdings sehr schwer.

VfL Wildeshausen: Markus Schindler, Frank Gravel, Thomas Heckel, Claus Meyer, Ludger Ostermann, Günter Timpe, Helge Mildes, Joachim Lührs, Andreas Fortmann, Jens-Uwe Prütz.

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