WILDESHAUSEN An diesem Sonnabend steht für die Volleyballer des VfL Wildeshausen viel auf dem Spiel: Sie treten ab 15 Uhr zu einem vorentscheidenden Spiel um den Klassenerhalt in der Verbandsliga I beim ärgsten Konkurrenten Bremen 1860 II an. Derzeit ist Bremen mit vier Punkten Tabellenletzter und würde damit aufgrund der Einführung der 3. Liga in der kommenden Saison in die Landesliga absteigen. Mit einem Sieg können die Wildeshauser, die acht Punkte auf ihrem Konto haben und in der Tabelle auf Rang acht stehen, den Klassenerhalt drei Spieltage vor Saisonende perfekt machen. Doch die Bremer könnten durchaus unangenehm werden, viele Spiele in der bisherigen Saison haben sie nur knapp verloren, warnt VfL-Spielertrainer Frank Gravel. Weil die junge Bremer Mannschaft aber noch mit schwankenden Leistungen zu kämpfen habe, hoffen die Wildeshauser darauf, eine Schwächephase ausnutzen zu können.

Die Wildeshauser Mannschaft geht dezimiert in die Partie gegen das Tabellenschlusslicht: Ludger Ostermann und Günter Timpe werden fehlen, weil sie gleichzeitig die Damenmannschaft betreuen. Andre Quatmann und Andreas Fortmann können sich aus beruflichen Gründen nicht auf den Weg nach Bremen machen. Direkt aus dem Flieger könnte allerdings noch Andreas Fortmann auf den letzten Drücker zur Mannschaft stoßen. Weil es keine Wechselalternativen gibt, werden die angeschlagenen Außenangreifer Werner Kernebeck und Jens Prütz wohl durchspielen müssen. Die zweite Mannschaft des VfL hat zeitgleich einen Heimspieltag in der Bezirksliga (15 Uhr, Konradstraße) und kann nicht aushelfen. Gravel hofft ob der vielen Ausfälle, dass die Mittelblocker Claus Meyer und Joachim Lührs sowie der Diagonalspieler Markus Schindler mehr Verantwortung übernehmen und den Klassenerhalt sichern.

In der Landesliga III bestreiten derweil die VfL-Volleyballerinnen am Sonnabend ein Auswärtsspiel beim VSC Tecklenburger Land II. Der VSC tritt ab 15 Uhr gegen den TuS Aschen-Strang an, dann folgt gegen 17 Uhr die Partie gegen die Wildeshauserinnen.

Der gastgebende Tabellensiebte bekam schon im Hinspiel Ende Oktober eine Kostprobe der Wildeshauser Leistungsfähigkeit, der VfL gewann in eigener Halle überzeugend mit 3:0. Mit einem Sieg könnten sich die Volleyballerinnen weiter von ihrem Verfolger, dem VfL Oythe II, absetzen. Derzeit belegen sie 12:10 Punkten Platz vier. VfL-Trainer Gunther Wieking warnte bereits nach dem Heimsieg über Aschen-Strang Ende Januar vor dem Duell mit dem VSC. „Das ist ein Team, gegen das man schon einmal verlieren kann“, sagte er. Er erwartet „ein anderes Kaliber“ als den Tabellenletzten, den der VfL mit 3:0 bezwungen hatte.

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