WILDESHAUSEN Gelungener Saisonauftakt der Fußballer des VfL Wildeshausen in der Bezirksliga. Nach dem 3:1-Erfolg im Pokal gegen den SV Höltinghausen glückte auch die Heimpremiere in der Liga. Im Nachbarschaftsduell wurde der TV Jahn Delmenhorst dank einer starken ersten Hälfte mit 4:1 (3:1) geschlagen. „Das war der erwünschte Start, wir haben keinen Stress und können entspannt als Außenseiter am Mittwoch zum Pokalspiel gegen Lohne antreten“, freute sich VfL-Trainer Klaus Ebel.

Vor allem im ersten Durchgang waren die Gastgeber das spielbestimmende Team. Bereits in der vierten Minute setzte der wieder in die Mannschaft gerückte Sascha Goerke mit einem Außenrist-Schuss die erste Duftmarke. Richtig gefährlich wurde es jedoch auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld köpfte ein Delmenhorster Angreifer nur knapp neben das Tor.

Wildeshausen brauchte jedoch nur wenige Minuten, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. In der 23. Minute setzte sich Rene Tramitzke im Strafraum durch und erzielte mit einem flachen Schuss in das rechte Eck das 1:0. Nur drei Minute später war erneut Tramitzke zur Stelle. Janek Jacobs spielte den Angreifer mit einem sehenswerten Querpass im Strafraum frei, Tramitzke hatte keine Probleme auf 2:0 zu erhöhen. Nun wollten die Rot-Weißen die Partie bereits vor der Pause entscheiden. Ein Traumpass von Sascha Goerke auf Höhe der Mittellinie verwertete Neuzugang Majues Gebhardt-Bauer zum 3:0 für die Gastgeber.

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Doch Jahn gab sich nicht auf und kam vor dem Seitenwechsel noch zum Anschlusstreffer. Erneut war es ein gefährlicher Freistoß aus dem Halbfeld, den Arnold Koletzek aus kürzester Distanz zum 3:1 in die Maschen schob.

„Das 3:1 vor der Pause hat mich richtig geärgert. Genau solche Situationen haben wir vor dem Spiel noch einmal angesprochen. So was gibt dem Gegner natürlich Mut, mit einer 3:0-Halbzeitführung ist die Partie bereits entschieden“, ärgerte sich Ebel.

In der zweiten Halbzeit tat der VfL nicht mehr als nötig war, um die drei Punkte sicher im Krandelstadion zu behalten. Jahn wurde nur nach ruhenden Bällen gefährlich, doch Sebastian Pundsack zeigte in zwei Situationen sein Können und verhinderte das 3:2. Bei den Gastgebern war mit zunehmender Spieldauer die Luft raus und so reichte ein Solo von Goerke, um die endgültige Entscheidung herbeizuführen. Der Mittelfeldspieler ließ gleich vier Gegenspieler stehen und setzte per Pike in der 88. Minute den Schlusspunkt der Partie.

VfL: Pundsack – Flege, Schneider, Meyer, Ruhle, Düser, Jacobs (90. Berger), Hesselmann, Goerke, Tramitzke (82. M.Stubbla), Gebhardt-Bauer (87. Seidel)

Tore: 1:0/2:0 Tramitzke (22./27.), 3:0 Gebhardt-Bauer (36.), 3:1 Koletzek (38.), 4:1 Goerke (88.)

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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