Wildeshausen Mit dem 0:2-Rückstand zur Pause konnte Marcel Bragula noch leben. „In den ersten 20 Minuten haben wir noch gut mitgehalten, dann haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht“, resümierte der Fußball-Trainer des VfL Wildeshausen die erste Halbzeit. Mit der 2:4-Niederlage, die seine Mannschaft in der Landesliga-Partie beim TuS BW Lohne kassierte, war der Coach dann aber überhaupt nicht mehr einverstanden. Und das lag weniger an seinen Spielern als am Schiedsrichter.

„Wir haben unglücklich verloren, und der Schiedsrichter war daran nicht unbeteiligt – leider“, fasste Bragula zusammen und begründete dieses Fazit mit „unserer spielerisch vielleicht besten zweiten Halbzeit der Saison“.

So glichen Lennart Feldhus (48. Minute) und Storven Bockhorn (78./Foulelfmeter) den 0:2-Rückstand wieder aus, den Ionissios Ipsilos (24., 30.) hergestellt hatten. Zum Zeitpunkt des Ausgleichs spielte Wildeshausen nach einer Gelb-Roten Karte gegen Lohne bereits in Überzahl.

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Die Schlussphase dann hätte für den VfL ganz anders laufen können – und aus Bragulas Sicht sogar müssen. In der 88. Minute erzielt Lohnes Torjäger Tim Wernke nach einem Alleingang das 3:2 für die Gastgeber, nachdem er den Ball vor mehreren Wildeshausern behauptet hatte. „Das Tor darf so nicht passieren. Da haben wir uns schülerhaft angestellt“, beklagt Bragula.

Zu Gute halten kann man seinen Spielern dabei, dass auch in dieser Begegnung keiner mit einer Gelben Karte verwarnt wurde.

In der 90. Minute musste Bragula dann mit ansehen, wie erst Lennart Flege und dann auch noch Ole Lehmkuhl in aussichtsreicher Position vor dem gegnerischen Tor gefoult wurde. Einen Elfmeter bekam seine Truppe zu Bragulas Entsetzen jedoch nicht. „Das ist der dunkle Fleck in einem insgesamt guten Spiel“, beschrieb Bragula nicht nur die Schiedsrichterleistung. „Es fällt mir schwer, die Niederlage zu akzeptieren“, resümierte Bragula.

Mursel Smakolli (92.) traf noch zum 4:2 für die Lohner.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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