Wildeshausen Nach drei Aufstiegen in Serie ist das Selbstvertrauen bei den Volleyballern des VfL Wildeshausen groß. „Das wird auch bitter nötig sein, denn der Sprung von der Bezirks- in die Landesliga ist noch einmal deutlich größer als der Sprung vor der letzten Saison“, sagt VfL-Trainer Frank Gravel.

Bis zur ihren ersten Punktspielen haben die Wildeshauser noch etwas Zeit. Am Sonnabend, 26. September, beginnt das Abenteuer Landesliga mit einem Heimspieltag gegen Bremen 1860 III und SG Ofenerdiek/Ofen. „Da geht es um die ersten Punkte für den Klassenerhalt“, sagt Gravel, der genau weiß, dass seine jungen Truppe nach den vielen erfolgreichen Jahren in dieser Saison wohl gegen den Abstieg kämpfen wird.

Denn nachdem in diesem Sommer die halbe Mannschaft ihr Abitur gemacht hat, steht der konkrete Kader für die nächste Saison noch in den Sternen. Johannes Greten und Jonas Kramer haben schon seit einiger Zeit aufgrund der Ausbildung aufgehört. Zu befürchten sei das in Zukunft auch für Säk Penyu. Jonas Boldt hat ein freiwilliges soziales Jahr begonnen und wird die gesamte Saison fehlen, das gilt wohl auch für den starken Mittelblocker Frederik Bartelt, der Ende September nach Neuseeland zum „Work and Travel“ starten wird. Große Fragezeichen stehen studienbedingt auch hinter Jannik Eggers, Paul Schütte, Carl Schütte, Jan Magnus Muhle und Christoph Alber.

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„Probleme ergeben sich daher vor allen Dingen auf der Mittelblockposition“, erläutert der Trainer, da hier nur Marco Backhus übrig bleibt, der aber wiederum im Schichtdienst arbeitet und somit auch nicht immer dabei sein kann. Als Alternativen kämen Maik Backhus und der bisherige Außenangreifer Conny Kramer infrage. Im Außenangriff haben sich die Wildeshauser dafür mit ihren beiden Zugängen deutlich verstärkt. Mit Fabian Muhle aus Vechta kommt ein talentierter Spieler zum VfL, der in der vergangenen Saison beim TuS Bersenbrück in der Oberliga aktiv war. „Er hat deutlich mehr Durchschlagskraft als unsere anderen Angreifer“, ist Gravel überzeugt. Das gelte aber genauso für Torben Dannemann, der nach ein paar Jahren Pause zeigen will, dass er nichts verlernt hat. Zuvor hat er beim TVE Nordwohlde gespielt. Das Zuspiel wird auf den Schultern von Leon Gravel und Paul Schütte lasten. Falls es auf dieser Position zu Engpässen kommt, würde der Trainer selbst einspringen.

Während der Vorbereitung ist die Teilnahme an einem Turnier in Buxtehude geplant (13. September). Eine Woche später wird es dann im NVV-Pokal ernst. Weitere Vorbereitungsspiele oder Turniere sind zur Zeit nicht vorgesehen, aber durchaus noch möglich.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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