WILDESHAUSEN Eine Energieleistung in der letzten halben Stunde hat den Bezirksliga-Fußballern des VfL Wildeshausen ein verdientes 1:1 (0:1) gegen den SV Brake gebracht. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Gaden tritt durch den Punkt in der Tabelle aber weiter auf der Stelle und verpasste es, im dichten Mittelfeld einen Sprung nach vorne zu machen.

Verspätung lähmt Spieler

Die Partie im Krandelstadion begann mit einer halben Stunde Verspätung, da die Schiedsrichter verspätet eintrafen. Zunächst war den Teams das ungewöhnlich lange Aufwärmen anzumerken. Es entwickelte sich eine zerfahrene Partie ohne Höhepunkte. Nach 15 Minuten befand sich die VfL-Defensive bei einem Gäste-Freistoß aus dem Halbfeld im Tiefschlaf, und Nico Petrillo konnte am langen Pfosten unbedrängt zum 0:1 einköpfen. „Genau vor diesen Standards auf den zweiten Pfosten haben wir gewarnt“, ärgerte sich VfL-Co-Trainer Peter Goerke.

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Der VfL fand danach in der ersten Hälfte kaum noch statt. Leichte Ballverluste und technische Fehler häuften sich. „Das war viel zu wenig, da war kein Leben drin. Allein das Hinspielergebnis (0:8) hätte genug Motivation sein müssen, aber es fehlte am nötigen Einsatz“, erkannte Goerke.

Zur Pause reagierte das Trainerduo mit einem Doppelwechsel. Der am Knie angeschlagene Kai Schmale und Frederik Gralla mussten für Janek Jacobs und Tobias Kern weichen. Nach einer kurzen Anlaufphase wirkte der VfL nun wie ausgewechselt. Angetrieben vom stark aufspielenden Jacobs kam er zu vielen Torchancen. Sascha Abraham scheiterte am guten Braker Torwart Mike Strahlmann (55.), Sascha Goerke setzte seinen Volleyschuss (58.) über das Tor, und auch Lukas Schneider fand in Strahlmann seinen Meister (62.). In der 72. Minute erkämpfte sich dann Liridon Stublla im eigenen 16-Meter-Raum den Ball und setzte Jacobs ein. Dieser machte das Spiel schnell, ließ gleich drei Gegenspieler stehen und bediente Goerke, der den Ball noch einmal mitnahm, um ihn dann mit dem linken Außenriss aus 16 Metern in die lange Ecke zu einzuschießen – 1:1.

Schlussoffensive ohne Tor

Angespornt vom Ausgleich drückte der VfL auf den Sieg, während Brake sich nur noch auf lange Bälle verließ. Ein Schuss von Jacobs knapp am langen Eck vorbei (75.), ein Kopfball von Rene Tramitzke (80.) und eine Direktabnahme Tramitzkes (87.) hätten beinahe noch den Dreier gebracht. „Es war ein schweres Stück Arbeit, am Ende haben die Jungs gut gekämpft. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, resümierte Peter Goerke. Mit einem Erfolg hätte der VfL bis auf drei Punkte an den Zweitplatzierten Obenstrohe herankommen können.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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