Wildeshausen Erstmals unter Corona-Bedingungen waren die Volleyballer des VfL Wildeshausen am Samstag in Oldenburg wieder in einem Wettkampf gefordert. Bei der Vorrunde des Nordwestdeutschen Pokals beendete Wildeshausen das Turnier auf dem starken zweiten Platz.

Ohne Libero Helge Mildes sowie Mittelblocker Marco Backhus und auch erst ab dem zweiten Spiel mit Conny Kramer ging Wildeshausen an den Start. Mit dem Neuzugang Kuba Brys auf der Diagonalposition probierte der VfL im gesamten Turnierverlauf das 1/5-System aus. Spielertrainer Frank Gravel nahm viele wertvolle Erkenntnisse mit.

Vorrunde: VfL Wildeshausen - VSG Ammerland 0:2 (13:25, 20:25). Zum Start gegen den letztjährigen Regionalliga-Zweiten aus dem Ammerland musste sich die Annahme der Wildeshauser erst einmal finden. Das klappte ohne Libero im ersten Satz noch nicht so gut. „Im zweiten Satz wurde das schon phasenweise besser“, berichtete Gravel.

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VfL Wildeshausen - TV Baden II 1:1 (21:25, 25:19). So kam es im zweiten Spie gegen Baden II zum entscheidenden Duell um den Einzug in das Halbfinale. Jetzt mit Libero und Conny Kramer neu in der Mitte, fehlte zunächst die Abstimmung. Der erste Satz war zwar lange offen, doch die Wildeshauser machten im entscheidenden Moment ein paar Fehler zu viel. Das sollte sich Mitte des zweiten Satzes ändern. Mit einer Aufschlagserie legte Kramer den Grundstock zum klaren Satzgewinn. Somit hatte man den direkten Vergleich gegen Baden aufgrund der Balldifferenz gewonnen.

VfL Wildeshausen - VSG Ammerland II 2:0 (26:24, 25:21). Im Halbfinale kam es zum Duell mit dem Oberligisten VSG Ammerland II. „Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, welches bis zum Ende spannend blieb“, sagte Gravel. Mitte des ersten Satzes schafften es die Wildeshauser sich dank der guten Angriffe von Frederik Bartelt und Neuzugang Brys abzusetzen. Der Satzgewinn gelang dann aber erst in der Verlängerung. Auch Durchgang zwei verlief lange ausgeglichen, ehe der VfL die entscheidende Punkte holte.

VfL Wildeshausen - VSG Ammerland 0:2 (18:25, 19:25). Im Endspiel gegen den Favoriten aus der Regionalliga ging der Start aus VfL-Sicht beim 0:7 deutlich daneben. Bis zur Satzmitte spielte sich die Mannschaft zwar frei, zur Wende reichte es aber nicht, weil über das gesamte Spiel gesehen der Angriffsdruck der Ammerländer zu groß war.

VfL: Torben Dannemann, Maik Backhus, Linh Nguyen, Frank Gravel, Frederik Bartelt, Kuba Brys, Conny Kramer, Manuel Meyer, Paul Schütte

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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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