Fußball
Knifflige Aufgaben für VfL-Kicker

Die Stenumer empfangen das verstärkte Team von BW Bümmerstede. Frisia Wilhelmshaven ist in der Kreisstadt zu Gast.

Bild: Guido Finke
Wollen zurück in die Erfolgsspur: Die Fußballer des VfL Stenum um Maximilian Klatte (links) treffen am Sonntag auf BW Bümmerstede.Bild: Guido Finke
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Wildeshausen /Stenum In kniffligen Heimspielen sind der VfL Stenum und der VfL Wildeshausen in der Fußball-Bezirksliga am Sonntagnachmittag (15 Uhr) gefordert.

VfL Stenum - BW Bümmerstede. Die Niederlage bei GVO Oldenburg ist aufgearbeitet. Nun erwartet Stenum mit BW Bümmerstede die nächste anspruchsvolle Aufgabe. „Wir haben uns zuletzt taktisch nicht gut angestellt. Vor allem unser Aufbauspiel muss besser werden“, fordert Stenums Trainer Thomas Baake im Hinblick auf das 0:2 am vergangenen Sonntag in Oldenburg. Vor dem Training am Dienstag habe es daher mit der Mannschaft ein 40-minütiges Gespräch gegeben, berichtet Baake und ergänzt: „Das Spiel ist jetzt abgehakt.“

Der kommende Gegner aus Bümmerstede ist hingegen nach drei absolvierten Partien noch ungeschlagen und überzeugte zuletzt beim 4:1-Erfolg gegen den Titelanwärter Heidmühler FC. „Da kommt etwas auf uns zu. Bümmerstede ist für mich ein Geheimfavorit, weil sie sich im Sommer enorm verstärkt haben“, weiß Baake. Im Vergleich zur Stenumer 0:1-Heimniederlage in der letzten Saison standen gegen Heidmühle nur noch drei Akteure in der Anfangsformation der Blau-Weißen. „Der Kader von Bümmerstede hat an Erfahrung aus höheren Ligen gewonnen“, betont Baake und konkretisiert: „Durch die Verpflichtung von Marc Steinkraus sind sie nach Standards gefährlicher geworden.“ Außerdem warnt der VfL-Trainer vor den Bümmersteder Angreifern: „Sie lauern häufig an der Kante zum Abseits. Wir müssen hellwach sein.“ Die weiße Flagge hisst Baake vor der Partie jedoch nicht. „Wir sind nicht chancenlos. Gerade in Heimspielen können wir alle Teams ärgern“, bekräftigt der Stenumer Coach, der seinen Kader aufgrund der angespannten personellen Situation mit zwei Spielern aus der zweiten Herren auffüllen wird.

VfL Wildeshausen - WSC Frisia Wilhelmshaven. Nach den beiden Siegen gegen die hochgehandelten Teams des SV Wilhelmshaven (3:1) und Tur Abdin Delmenhorst (4:3) ist die Stimmung beim Tabellenführer in Wildeshausen natürlich bestens. „Trotzdem gibt es immer viel zu tun“, betont VfL-Trainer Marcel Bragula, der bei seiner Mannschaft ein Zurücklehnen nicht zulässt. Dass der Coach selbst in dieser Woche dem Training fernbleiben musste, hatte gesundheitliche Gründe: Seit Dienstag lag Bragula flach, im Training vertrat ihn sein „Co“ Patrick Meyer. „Der Trainingsplan stand schon vorher fest und wurde von Patrick sowie der Mannschaft gut umgesetzt. Genau deswegen haben wir ihn ja auch als Co-Trainer“, freut sich Bragula über den akribischen Assistenten an seiner Seite.

Eine gute Vorbereitung wird auch auf die kommende Partie zwingend notwendig sein, denn mit dem WSC Frisia Wilhelmshaven kommt einer der selbst ernannten Ligafavoriten. Vor allem die Offensive ist bei Wilhelmshaven mit Tim Rister, Julien Mülder, Melvin Lamberty und Nils Heidemann stark besetzt. Mit acht Punkten aus vier Partien belegt Frisia momentan den dritten Tabellenplatz und ist ungeschlagen. Allerdings waren nach dem Auftaktsieg bei Tur Abdin (3:1) die drei weiteren Ergebnisse gegen die Aufsteiger TuS Eversten und FC Hude (jeweils 2:2) sowie bei SVE Wiefelstede (2:1) alles andere als berauschend.

„Wir müssen diese Aufgabe genauso konzentriert und leidenschaftlich angehen wie die Spiele zuvor“, betont Bragula, der sich auf ein enges Spiel einstellt, „das wahrscheinlich nicht so spektakulär wird wie bei Abdin letzten Sonntag“.

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