Wildeshausen Zu einer wahren Wasserschlacht wurde das Zweitrundenspiel im Fußball-Bezirkspokal zwischen dem VfL Wildeshausen und TuS BW Lohne am Mittwochabend. Am Ende mussten die Wildeshauser knapp und etwas unglücklich mit 1:2 (1:1) die Segel streichen.

„Eigentlich kann ich mit der Leistung meiner Rumpfmannschaft zufrieden sein“, meinte VfL-Trainer Klaus Ebel, dem mit Daniel Pasker (verletzt) und Marcel Hesselmann (Urlaub) die halbe Viererkette fehlte, dazu noch Mittelfeldspieler Sascha Görke und Stürmer Andre Hesselmann (beide verletzt). „Mit dem Aufgebot, das uns da zur Verfügung stand, haben wir echt ein tolles Ergebnis erzielt. Dennoch ist die Niederlage irgendwie ärgerlich“, bilanzierte der VfL-Coach.

Dabei hatte Ebel sicherlich zwei kurz aufeinander folgende Szenen in der zweiten Halbzeit beim Spielstand von 1:1 im Kopf, in denen seine Mannschaft auf die Siegerstraße hätte biegen können. So scheiterte erst der eingewechselte Benjamin Bohrer mit einem Foulelfmeter am Pfosten (76. Minute), und nur eine Zeigerumdrehung später verzog Majues Gebhardt-Bauer nach toller Vorarbeit von Maximilian Seidel und Bohrer aus bester Schussposition mit dem linken Fuß kläglich.

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Es wäre das 2:1 für den VfL gewesen und hätte die Tür zur dritten Runde weit aufgestoßen. Da marschierte am Ende aber der Landesligist aus Lohne durch. Bei einem Freistoß von Nils Engelmann fast von der rechten Eckfahne machte VfL-Keeper Harm-Aike Hollmann, der ansonsten eine tadellose Leistung bot, keine gute Figur. Im „Rückwärtsgang“ war Hollmann mit den Fingerspitzen zwar dran, doch der Ball landete im langen Eck (85.). „Da stand er leider schlecht, aber ich möchte ihm gar keinen Vorwurf machen. Der Junge kommt gerade aus der A-Jugend und ist schon ein super Torwart“, sagte Ebel.

Das bewies Hollmann danach noch in zwei weiteren Situationen gegen Mursel Smakolli, als er mit tollen Reaktionen eine höhere Niederlage verhinderte. Chancen zum Ausgleich boten sich auf der anderen Seite dem VfL allerdings auch nicht mehr.

In der ersten Halbzeit dominierten zunächst die Gäste. „Da waren wir noch zu unsicher und hatten zu viel Respekt“, erklärte Ebel. Einen Strafstoß nach unglücklichem Handspiel von Jannik Wallner versenkte Smakolli im Nachschuss – auch hier war Hollmann dran gewesen – zur frühen Lohner Führung (4.).

Nach einer Viertelstunde fanden sich die Platzherren besser zurecht, wenngleich die Vorstöße, zumeist über Seidel, nicht so recht effektiv waren. So musste in der 39. Minute ebenfalls ein Strafstoß herhalten, nachdem Seidel von Lohnes Keeper Philip Kreimer gefoult worden war. Rene Tramitzke scheiterte zunächst ebenfalls am Keeper, doch im Nachschuss traf Gebhardt-Bauer zum Ausgleich. Zwei Minuten später war es wieder Hollmann, der in höchster Not gegen gleich zwei Lohner Spieler rettete.

Pünktlich zum Anpfiff der zweiten Halbzeit setzte dann der heftige und anhaltende Regenschauer ein, an dessen Ende die VfL-Akteure etwas bedröppelt dreinschauten.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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