WILDESHAUSEN Mit einer unglücklichen 2:3 (24:26, 22:25, 28:26, 25:20, 10:15)-Niederlage im Tiebreak kehrten die Wildeshauser Verbandsliga-Volleyballer aus Wiesmoor zurück. Dabei sah es am Ende des vierten Satzes so aus, als sollte der VfL dieses Spiel noch einmal drehen.

In den ersten zwei Sätzen und im Tiebreak unterliefen den Wildeshausern in der Abwehr und in der Sicherung die entscheidenden zwei Fehler zu viel.

Über alle fünf Sätze entwickelte sich aber ein offenes Spiel. Am Ende fehlte dem VfL Wildeshausen aber das nötige Quäntchen Glück.

Im ersten Satz lag der VfL schnell mit 3:6 hinten. Die Außenangreifer Jens Prütz und Werner Kernebeck machten dann aber Druck und holten eine 13:10-Führung für den VfL heraus.

Plötzlicher Rückstand

Auch aufgrund einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen lag Wildeshausen plötzlich mit 18:21 hinten, glich zwar noch zum 23:23 aus, wehrte auch den ersten Satzball ab, aber die zweite Chance nutzte Wiesmoor zum Satzgewinn.

Die wechselnden Führungen sollten auch im zweiten Satz so bleiben. Aus einem 10:6 für den VfL wurde ein 15:18. In dieser Phase klappte bei den Gästen in der Abwehr und auch in der Sicherung viel zu wenig. Man ließ einige Bälle liegen, die man durchaus hätte abwehren können. Beim 22:24 wurde dann auch noch durch Claus Meyer der Aufschlag abgegeben und man lag mit 0:2-Sätzen hinten – eine Klatsche drohte.

Erst recht, als Wiesmoor im dritten Satz aus einem 11:12 eine 16:12 Führung erspielen konnte. Weil jetzt endlich mal auch der Block zupackte, konnten die Wildeshauser ausgleichen. Es wurde wieder spannend. Die ersten zwei Satzbälle für die Wildeshauser wehrte Wiesmoor ab, um sich selber einen Matchball zu erspielen. Doch diesen konnten die Wildeshauser abwehren, um die letzten drei Punkte in Serie zu machen.

Der vierte Satz lief dann wie am Schnürchen. Gute Aufschläge und auch ein präsenter Block sorgten für eine schnelle 8:2-Führung, die der VfL locker bis zum Ende verteidigte. In dieser Phase machten wieder die Wildeshauser Außenangreifer des VfL Werner Kernebeck und Jens Prütz die wichtigen Punkte.

Mit Schwung in Tiebreak

Mit diesem Schwung wollte man in den Tiebreak gehen. Doch Wiesmoor hatte sich gefangen und hielt von Beginn an wieder dagegen. Bis zum 4:4 blieb es ausgeglichen. Die nächsten vier Punkte machte Wiesmoor.

Die Annahme war nicht präzise genug und so wurden die Angreifer des VfL abgeblockt. Beim 10:12 schienen die Wildeshauser wieder dicht dran zu sein, um auch noch mal den Tiebreak kippen zu können. Wiesmoor machte aber den nächsten Angriffspunkt. Danach musste der Wildeshauser Frank Gravel unvorbereitet angreifen und machte einen unnötigen Fehler, und der nächste Angriff von Jens Prütz ging in den Block. Damit war das Spiel verloren, in dem durchaus mehr drin gewesen wäre.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Helge Mildes, Jens-Uwe-Prütz, Joachim Lührs, Markus Schindler, Werner Kernebeck, Claus Meyer, Horst Buchtmann.

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